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Chefkritik, ohne dabei Ihr Vertrauensverhältnis zu gefährden

Lesezeit: 2 Minuten Hin und wieder gibt es Situationen, die es einfach erforderlich machen, dass Sie Kritik an Ihrem Chef üben. Um das Arbeitsklima nicht zu gefährden sollten Sie bei Ihrer Chefkritik jedoch einige Dinge beachten.

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Chefkritik, ohne dabei Ihr Vertrauensverhältnis zu gefährden

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Achten Sie bei Ihrer Chefkritik auf folgende acht Regeln:

1. Bereiten Sie sich für Ihre Chefkritik vor.
Führen Sie das Kritikgespräch nie spontan, sondern gehen Sie Ihre Argumente vorher sorgfältig durch: Gründe für die Kritik; welche Fehler wurden gemacht; Vorschläge zur Verbesserung; welche Rückfragen könnte Ihr Chef stellen; wie reagieren Sie, wenn er wütend wird usw.

2. Wählen Sie den richtigen Zeitpunkt für Ihre Chefkritik.
Vereinbaren Sie einen Geschäftstermin, und wählen Sie einen Tag, an dem Ihr Chef voraussichtlich weniger gestresst ist. Sorgen Sie für eine angenehme und vor allem ungestörte Gesprächsatmosphäre in einem passenden Raum. Bester Zeitpunkt: eine Stunde nach Arbeitsbeginn. Jetzt ist noch keiner gestresst, und Sie hatten ausreichend Zeit, sich zu sammeln.

3. Kommen Sie mit Ihrer Chefkritik sofort zur Sache.
Reden Sie nicht um den heißen Brei herum, aber fallen Sie auch nicht mit der Tür ins Haus, nach dem Motto: "Was mich schon immer geärgert hat…" Zeigen Sie sich höflich und verbindlich und steigen Sie gleich ins Thema ein: "Herr Schneider, ich war vorige Woche dabei als … und habe mir anschließend dazu Gedanken gemacht …  Ich möchte das gerne ändern und gemeinsam mit Ihnen überlegen, wie wir in Zukunft …".

4. Zeigen Sie selbstbewussten Respekt bei Ihrer Chefkritik.
Unterwürfig brauchen Sie Ihre Chefkritik ganz sicher nicht anzubringen, sondern sachlich und vor allem konstruktiv. Das heißt: Beschreiben Sie die zu kritisierende Sache, nie die Person Ihres Chefs. Halten Sie sich nicht lange beim Negativen auf, sondern konzentrieren Sie sich schnell auf Ihre Lösungsvorschläge.

5. Ködern Sie Ihren Chef mit positiven Formulierungen
Falsch: "Das Gespräch mit Sabine Meier am Dienstag war nicht so gut …". Richtig: "Ich habe mir überlegt, wie Sie Sabine Meier noch besser motivieren können, damit …".

6. Setzen Sie bei Ihrer Chefkritik auf die "Sandwich-Methode":
Betten Sie Ihre Chefkritik zwischen zwei Aussagen, die Ihren Chef motivieren, z.B.: "Ich fand Ihr Gespräch mit Sabine Meier am Dienstag sehr gut, weil die Angelegenheit endlich offen zur Sprache gekommen ist (Motivation). Einen Punkt in der Kommunikation mit Sabine Meier finde ich aber noch wichtig: … (Kritik). Ich bin mir sicher, dass Ihre Ergebnisse sich unter diesen Voraussetzungen bis Jahresende verbessern werden (Motivation)."

7. Widersprechen Sie nicht Ihrem Chef, sondern dem Inhalt seiner Ausführungen.
Falsch: "Sie haben Unrecht …" oder "Sie sollten besser …". Richtig: "Betrachten Sie die Angelegenheit doch einmal von dieser Seite …" oder "Wie denken Sie über …".

8. Akzeptieren Sie das Ergebnis.
Bedanken Sie sich zum Schluss auf jeden Fall bei Ihrem Chef für das Gespräch. Das gehört zum guten Ton und hat nichts damit zu tun, ob Sie das erreicht haben, was Sie wollten.

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