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Checkliste: Selbsthilfe bei Sodbrennen – Die besten Tipps

Lesezeit: 1 Minute Wussten Sie, dass mittlerweile jeder fünfte deutsche Erwachsene mehr oder weniger ausgeprägt an Sodbrennen leidet? Alte Therapiestrategien geraten dabei immer mehr ins Wanken.

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Checkliste: Selbsthilfe bei Sodbrennen - Die besten Tipps

Checkliste: Selbsthilfe bei Sodbrennen – Die besten Tipps

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Denn neue Studien zeigen, dass Sie bei Sodbrennen nur in Extremfällen dauerhaft Medikamente schlucken müssen, die mit Nebenwirkungen behaftet sind. Auch eine Operation an der Speiseröhre kann heute durch sanftere ambulante Eingriffe ersetzt werden. Und was die wenigsten wissen: In 80 % der Fälle genügen sogar einfache Verhaltensregeln, um die Beschwerden in den Griff zu bekommen.

Auf was Sie achten müssen, damit Sie Ihre Beschwerden loswerden, lesen Sie in der Checkliste.

  • Essen Sie ein Stück trockenes Weißbrot, Brötchen oder Zwieback. Sehr gut hilft auch eine gekochte Kartoffel, die Sie langsam zerkauen. Empfehlenswert sind außerdem Bananen oder Haferflocken.
  • Trinken Sie einen Schluck Milch, Kondensmilch oder Wasser (ohne Kohlensäure).
  • Lockern Sie Ihre Kleidung, vor allem einschnürende Gürtel oder Hosen.
  • Nehmen Sie einen Löffel Heilerde aus der Apotheke oder dem Reformhaus ein (100 g etwa 2 bis 4 Euro). Sie bindet die Magensäure.
  • Bei gelegentlichem Sodbrennen, z.B. nach einem etwas schwereren Essen, können Sie auch auf rezeptfreie Mittel zurückgreifen, die die Magensäure binden. Nehmen Sie die Mittel jedoch keinesfalls dauerhaft ein.
  • Homöopathische Mittel gegen Sodbrennen sind (je nach den Begleitumständen): Bismutum subnitricum D4 (bei Übelkeit), Robinia D6 (Magen spannt sich an) oder Natrium carbonicum D12 (Müdigkeit nach dem Essen).
  • Bauen Sie Übergewicht ab. Das Bauchfett drückt auf den Magen und fördert das Zurückfließen der Säure.
  • Verzichten Sie auf Alkohol, Nikotin und Kaffee. Diese Genussmittel regen die Magensäureproduktion an.
  • Erhöhen Sie das Bett am Kopfende. Das erschwert das „Auslaufen“ des Magens.
  • Nehmen Sie das Abendessen etwa drei Stunden vor dem Zubettgehen ein.
  • Verteilen Sie Ihr Essen auf 5 bis 6 kleinere Mahlzeiten pro Tag. Dabei wird weniger Magensäure freigesetzt als bei 3 Hauptmahlzeiten.
  • Meiden Sie heiße Getränke, Fruchtsäfte sowie scharfes und fettes Essen.
  • Ein erfahrender Therapeut kann durch eine Akupunkturbehandlung den Magen-Schließmuskel gezielt stärken.

Bildnachweis: srisakorn /stock.adobe.com

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