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Checkliste: Erfolgreich delegieren

Lesezeit: 2 Minuten Auch Delegieren will gelernt sein. Es gibt 2 Hauptgründe für erfolgreiches Delegieren. Beherzigen Sie die beiden Tipps, dann wird künftig alles besser laufen und das Delegieren klappt wirklich.

2 min Lesezeit

Checkliste: Erfolgreich delegieren

Lesezeit: 2 Minuten
Nutzen Sie diese beiden Tipps für Ihr Delegieren:

1. Delgieren Sie "von ganzem Herzen"!
"Das muss ich selbst machen. Ich hab niemanden dafür, und das kann auch kein anderer" lautet ein häufig angeführtes Argument gegen das Delegieren. Denken Sie gelegentlich ähnlich? Zögern Sie manchmal, eine Aufgabe zu delegieren oder überhaupt zu erwägen, ob jemand die Aufgabe erledigen kann? Damit schaden Sie sich selbst: Sie müssen tatsächlich "alles selbst" machen. Oder Sie delegieren halbherzig – und gefährden damit den Erfolg.

Denn hinter der Unentschlossenheit zu delegieren, stecken oft Ängste davor, Einfluss zu verlieren oder die eigene Unentbehrlichkeit in Frage zu stellen. Die Folge: Sie delegieren gar nicht oder halten beim Delegieren (meist unbewusst) Informationen und Wissen zurück. Die Aufgabe kann deshalb nicht (gut) erfüllt werden. Ihre angenommene Unentbehrlichkeit bestätigt sich. Und Sie bleiben dabei: "Ich muss eben alles selbst machen.

"Wollen Sie das? Ist es nicht besser, sich möglichst nur mit den Ihnen wichtigen Aufgaben zu befassen? Fragen Sie sich zukünftig, wenn Sie vor einer Delegationsblockade stehen oder eine delegierte Aufgabe nicht gut erledigt wurde: "Liegt es womöglich an meiner inneren Haltung?"Niemand braucht Bedenken zu haben, durch das Delegieren etwas zu verlieren: Wir sind hinsichtlich der Ausführung der allermeisten Aufgaben alle entbehrlich. Und Einfluss büßen Sie eher ein, wenn Sie sich ständig mit zu vielen Aufgaben überlasten, statt sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.

2. Delegieren Sie richtig!
Der Mitarbeiter oder Auftragnehmer ist auf Ihre Informationen angewiesen: Klären Sie zunächst für sich selbst alle 9 Punkte dieser Checkliste:

1. Wer soll die Aufgabe erledigen?
2. Was genau soll er tun?
3. Wann soll die Aufgabe erledigt sein?
4. Welche zusätzlichen Informationen benötigt der Auftragnehmer?
5. Welche zusätzliche Unterstützung benötigt der Auftragnehmer?
6. Wer ist Ansprechpartner bei Problemen?
7. Wie oft, wann und auf welchem Weg möchte ich Zwischenberichte haben?
8. Warum ist diese Aufgabe wichtig?

Falls der Auftragnehmer fragt und/oder keine eigenen Vorschläge hat:

Wie kann er am besten vorgehen?

Nutzen Sie die Checkliste bzw. Ihre Antworten auch für das Delegierungsgespräch: Vermitteln Sie dem Auftragnehmer präzise Ihre Wünsche.

Wichtig für die Motivation sind besonders die beiden letzten Punkte: Wer den Sinn bzw. Wert der Tätigkeit im Zusammenhang Ihrer Ziele sehen kann, wird motivierter sein. Geben Sie jedoch keine Vorgehensweise vor, wenn der Auftragnehmer selbst gute Vorschläge dazu macht und/oder lieber selbstständig arbeitet.

Ihr 1. Schritt: Überprüfen Sie Ihre Bereitschaft, zu delegieren.

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

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