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Bußgeld droht bei fehlenden Erste-Hilfe-Vorkehrungen: Lassen Sie jetzt Ersthelfer ausbilden

Lesezeit: < 1 Minute Pro Minute ereignen sich in Deutschlands Gewerbebetrieben durchschnittlich 2 Arbeitsunfälle. Aber es sind nicht nur Unfälle, bei denen Sie den Ersthelfer benötigen. Auch plötzliche Erkrankungen wie Kreislaufversagen, Zuckerschock oder Herzinfarkt erfordern Sofortmaßnahmen. Eine gute Organisation der Ersthelfer in Ihrem Betrieb rettet Leben.

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Bußgeld droht bei fehlenden Erste-Hilfe-Vorkehrungen: Lassen Sie jetzt Ersthelfer ausbilden

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Deshalb sind Sie gesetzlich verpflichtet, Ersthelfer in Ihrem Betrieb auszubilden und zu beschäftigen. Rechtsgrundlagen für die Anzahl der Ersthelfer in Ihrem Betrieb sind § 10 des Arbeitsschutzgesetzes (ArbSchG) und § 26 der Berufsgenossenschaftlichen Vorschrift für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit (BGV A1).
Letztere ist im Januar 2004 in Kraft getreten. Erlaubt ist danach, dass Sie Ersthelfer und Betriebssanitäter außer bei den bekannten Hilfsorganisationen auch bei privaten Rettungsdiensten und Feuerwehren ausbilden lassen können. Ihre Möglichkeiten haben sich dadurch verbessert, weil Sie nun unter erheblich mehr Anbietern auswählen können. Betriebliche Ersthelfer müssen zudem alle 2 Jahre zu einer Fortbildung.

Anzahl der vorgeschriebenen Ersthelfer
So viele Ersthelfer benötigen Sie mindestens:

– In Betrieben mit bis zu 20 anwesenden Beschäftigten: 1 Ersthelfer

– In Betrieben mit mehr als als 20 anwesenden Beschäftigten:
  – 10 % der anwesenden Beschäftigten in Produktionsbetrieben
  –  5 % der anwesenden Beschäftigten in Verwaltungen

Unter die anwesenden Beschäftigten fallen diejenigen, die sich zu den betrieblichen Arbeitszeiten am Arbeitsplatz befinden. Die Anzahl der Beschäftigten des Unternehmens insgesamt ist also nicht maßgeblich. Sind in Ihrem Betrieb nicht genügend ausgebildete Ersthelfer vorhanden, stellt dies eine Ordnungswidrigkeit dar und Sie müssen mit einem Bußgeld bis zu 10.000 Euro rechnen (§ 32 BGV A1 und §209 SGB VII).

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