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Boreout als Stressphänomen

Lesezeit: < 1 Minute Manche leiden an Stress, weil sie zu viel zu tun haben. Manche leiden auch an Stress, weil sie zu wenig oder nichts zu tun haben. Kaum zu glauben? Aber die Wahrheit! Dieses Phänomen heißt Boreout. Woran erkennen Sie Boreout?

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Boreout als Stressphänomen

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Was ist Boreout?

Boreout wurde von den Autoren Rothlin und Werder das erste Mal beschrieben und definiert. Es ist der Name für psychische Fehlbelastungen, die durch Unterforderung entstehen. Boreout weist im Wesentlichen drei Elemente auf:

  • Unterforderung
  • Desinteresse
  • Langeweile

Mögliche Folgen des Boreout

  • Unterforderung und Langeweile führen zu geringerer Arbeitsleistung und bewirken Unzufriedenheit, emotionale Unausgeglichenheit und Demotivation.
  • Obwohl unterfordert und nicht ausgelastet, versucht ein Betroffener ausgelastet und häufig sogar gestresst und stark gefordert zu erscheinen. So kann er Arbeit vermeiden und seinen Arbeitsplatz sichern.

Interessant ist, dass Boreout zu denselben Symptomen wie Faulheit führt. Wichtig ist aber zu erkennen, dass Faulheit keine Ursache für Boreout ist. Aufgrund der gleichen Verhaltensweisen und Erscheinungsformen könnte man Faulheit aber möglicherweise als Folge von Boreout beobachten.

Typische Stressphänomene, an denen von Boreout Betroffene leiden

  • Müdigkeit
  • Gereiztheit
  • Demotivation
  • Sozialer Rückzug

Wenn Sie den Verdacht haben, dass ein Mitarbeiter unter Boreout leidet und starke Belastungen nur vorgetäuscht sind, sollten Sie dies prüfen. Fragen Sie den Mitarbeiter z. B., woran er zurzeit arbeitet und ob Sie Zwischenergebnisse mit ihm besprechen können. So können Sie meist schnell überprüfen, wie stark die Arbeitsbelastung tatsächlich ist. Mit ein wenig Geschick können Sie im Anschluss ggf. durch ein gutes Mitarbeitergespräch eine passende Lösung finden.

Bildnachweis: Drobot Dean / stock.adobe.com

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