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Biosprit: So argumentieren Sie als Landwirt dafür

Lesezeit: < 1 Minute Vor wenigen Monaten galten Landwirte dank des Biosprits noch als die Retter vor der Klimakatastrophe. Jetzt soll der Biosprit daran Schuld sein, dass die Rohstoff- und Lebensmittelpreise steigen. Wie argumentieren Landwirte in dieser Situation?

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Biosprit: So argumentieren Sie als Landwirt dafür

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Ist Biosprit noch ökologisch wertvoll?
Wie so oft sucht sich jede der beteiligten Fraktionen – Hilfsorganisationen, Politiker und die Nahrungsmittelindustrie – das heraus, was ihr am besten in die Argumentation passt und mehr Spenden, Wählerstimmen oder höhere Preise bringt.

Höhere Nachfrage ist schuld an steigenden Preisen
Fakt ist: Die Preise für Nahrungsmittel steigen, weil die Nachfrage steigt. Jahrzehntelang sind die Preise für Nahrung gefallen, weil Überschüsse produziert wurden. Seit Chinesen und Inder sich mehr Fleisch leisten können bzw. wollen, sind die Überschüsse geringer. Die Preise steigen wieder.

Trotzdem landen 60 % der Weltgetreideernte im Futtertrog und nur 22 % als Brot auf dem Teller. Nur 5 % der Getreideernte wird nach Erkenntnissen der Welternährungsorganisation FAO für Biosprit genutzt. Nutzen Sie solche Zahlen, um gegenüber Ihren Kunden die passenden Argumente zu haben. Denn diese Zahlen sind allemal seriöser als die Zahlen aus einer angeblichen „Geheimstudie" der Weltbank, die für die ganze Aufregung gesorgt hat.

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