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Bildungscontrolling stagniert!

Lesezeit: < 1 Minute Bildungscontrolling ist ein wichtiges Instrument der Personalplanung und der Personalentwicklung. Bildungscontrolling ist ein umfassender Prozess von der Bedarfsanalyse bis zur Erfolgskontrolle und der Transfersicherung. Umso mehr erstaunt es, dass das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in einer Vergleichsstudie zwischen den Jahren 2008 und 1997 nur geringe Expansionsfortschritte bei dem Bildungscontrolling festgestellt hat.

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Bildungscontrolling zeigt Effizienz von Maßnahmen der Personalentwicklung
Bildungscontrolling, Kostenkontrolle und Personalentwicklungsplanung sind zusammenhängende komplexe Prozesse, die Aussagen zur Effizienz von Maßnahmen der Personalentwicklung und der Weiterbildung tätigen. Generell kann man sagen, dass jeder zweite Betrieb Bildungscontrolling betreibt, aber auch, dass gerade bei Klein- und Mittelbetrieben diese Prozesse – insbesondere die des Kostencontrollings – gegenüber den Großbetrieben relativ schwach ausgeprägt sind.

Bildungscontrolling: Prozesse und Instrumente
Das Bildungscontrolling kann unterteilt werden in:

  • Bedarfsermittlung: Anschließend werden das Bildungsbudget, die Verfahren der Anbieterauswahl und der Formen der Wissensvermittlung festgelegt.
  • Durchführung: Die erworbenen Kompetenzen werden gemessen, die Zufriedenheit der Teilnehmer geprüft.
  • Transfergespräche und das Kostencontrolling: Sie geben Auskünfte zur Effizienz des Kompetenzerwerbs und des Transfers des erworbenen Wissens in den betrieblichen Alltag.

Bildungscontrolling: Drei Viertel der weiterbildungsaktiven Unternehmen setzen es ein
Zwar waren nach der Selbstauskunft der Betriebe 2008 56,7 % weiterbildungsaktiv, allerdings unterschied sich die Qualität von Personalentwicklung und Bildungscontrolling deutlich. In Großbetrieben (mehr als 500 Mitarbeiter) wurden das Bildungscontrolling deutlich intensiver genutzt als in Klein- und Mittelbetrieben. Dort wurde der Einsatz eines Bildungscontrollings dreimal häufiger genannt als in Klein- und Mittelbetrieben. Eventuell führte auch eine Bildungsbedarfsanalyse im Rahmen der Personalentwicklungsplanung dazu, dass kein Bedarf gesehen wird und der Betrieb gar nicht weiterbildungsaktiv wird.

Controlling und Bildungscontrolling haben Wachstumspotential 
Auch das Jahr 2010 wird durch einen verschärften Einsatz von allgemeinen Kostenkontrollinstrumenten bestimmt sein. Nach Einschätzung des Bundesinstituts für Berufsbildung  wird auch das Bildungscontrolling sich auf einem Wachstumspfad bewegen.: "Es deutet sich ein Entwicklungsbedarf für Kleinbetriebe an." 

 

     

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