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BFH ändert bisherige Rechtsprechung: Auch Berater für EDV können Freiberufler sein

Lesezeit: < 1 Minute Erkennt das Finanzamt Sie als Freiberufler an, müssen Sie keine Gewerbesteuer zahlen. Deshalb macht es Sinn, sich diesen Status möglichst zu sichern. Es gibt bestimmte Katalogberufe, in denen Sie nach Paragraph 18 EStG Freiberufler sind, z.B. als Ingenieur. Darüber hinaus können Sie beispielsweise auch als Berater für EDV als Freiberufler tätig sein, wenn die Tätigkeit einem Katalogberuf ähnlich ist.

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BFH ändert bisherige Rechtsprechung: Auch Berater für EDV können Freiberufler sein

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Zu diesem Thema gibt es eine umfangreiche Rechtsprechung. Als Berater in Fragen der EDV übten Sie bisher nur dann eine ingenieurähnliche Tätigkeit aus, wenn Sie System-Software entwickelten. Entwickler von Anwender-Software wurden hingegen als Gewerbetreibende eingestuft.

Diese Unterscheidung für EDV-Freiberufler hat der Bundesfinanzhof (BFH) mit einem veröffentlichten Urteil jetzt abgeschafft (04.05.2004, Az: XI R 9/03). Sie gelten nun als Freiberufler, wenn Sie EDV durch klassische ingenieurmäßige Vorgehensweise entwickeln, also z.B. beim Kunden vor Ort auf dessen Bedürfnisse anpassen – unabhängig davon, ob es sich um System- oder Anwender-Software handelt.

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