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Bewerbungen: Positive und aktive Formulierungen im Anschreiben

Lesezeit: 2 Minuten Durch aktive und positive Formulierungen im Anschreiben von Bewerbungen wird das Interesse des Personalverantwortlichen eher geweckt als durch Formulierungen, die auf mangelnde Eigeninitiative und Unsicherheit im Berufsleben schließen lassen.

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Bewerbungen: Positive und aktive Formulierungen im Anschreiben

Bewerbungen: Positive und aktive Formulierungen im Anschreiben

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Negative Beispiele für Passivität sind Formulierungen wie „Ich wurde betraut mit“ oder „Ich wurde eingesetzt als“. Durch die Verwendung des Passivs kann der mitunter falsche Eindruck entstehen, dass der Stellensuchende keine oder nur wenig Eigeninitiative in seiner bisherigen Arbeit gezeigt hat und/oder sich im Unternehmen beliebig wie eine Schachfigur auf dem Brett hin- und herschieben ließ.

Wesentlich besser und aussagekräftiger sind aktive, positive Formulierungen.

Aktive, positive Formulierungen im Anschreiben

  • Ich war verantwortlich/zuständig für
  • Ich habe (zusätzlich) Verantwortung übernommen für
  • Ich war tätig als
  • Mir oblag die Leitung der Abteilung XY
  • Ich habe den Bereich Customer Services eigenständig geleitet/verantwortet.
  • Die Einarbeitung neuer Mitarbeiter und Auszubildender gehörte zu meinem Verantwortungsbereich.

Wichtig ist, dass aus dem Anschreiben hervorgeht, dass Sie gerne (zusätzliche) Verantwortung übernommen haben und aktiv an der Steuerung oder Verbesserung von Arbeitsabläufen mitgewirkt haben. Hierdurch präsentieren Sie sich nicht als Bittsteller, der nur nach Vorgaben arbeiten kann, sondern als eigenständig denkender und handelnder Problemöser mit hohem Verantwortungsbewusstsein.

Den Konjunktiv nur sehr sparsam verwenden

Gerade am Ende von Anschreiben finden sich häufig Sätze, die im Konjunktiv, also in der Möglichkeitsform, gehalten sind wie etwa „Ich würde mich freuen, wenn Sie mich zu einem persönlichen Gespräch einladen würden.“ oder „Aufgrund dessen könnte ich mir gut vorstellen, für Ihr Unternehmen tätig zu werden.“

Der Konjunktiv lässt auf Unsicherheit des Bewerbers hinsichtlich seiner Person und/oder Qualifikation schließen.

Manche Bewerber verwenden den Konjunktiv, um hiermit besondere Höflichkeit gegenüber dem Arbeitgeber zu demonstrieren, bringen sich jedoch durch die ständige Verwendung der Möglichkeitsform eher ins Abseits aus den vorgenannten Gründen. Die Verwendung des Indikativs im Anschreiben ist somit wesentlich zielführender, da dieser zwar Höflichkeit, aber dennoch ein gesundes Selbstvertrauen vermittelt:

  • Auf ein persönliches Gespräch mit Ihnen freue ich mich (sehr).
  • Auf unser persönliches Kennenlernen freue ich mich.
  • Aufgrund dessen kann ich mir sehr gut vorstellen, für Ihr Unternehmen tätig zu werden.
  • Interessiert? Gerne vervollständige ich Ihren ersten Eindruck zu meiner Person in einem Gespräch, auf das ich mich sehr freue.
  • Wenn ich Ihr Interesse geweckt habe, freue ich mich auf ein persönliches Gespräch mit Ihnen.
  • Gerne überzeuge ich Sie in einem Gespräch von meinen persönlichen und fachlichen Fähigkeiten.

Bildnachweis: golubovy / stock.adobe.com

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