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Bewerbungen: Der Umgang mit Absagen (Teil 1)

Lesezeit: 2 Minuten Sie sind seit längerer Zeit arbeitssuchend, und vor kurzem haben sich Ihre Augen beim Studieren der Stellenangebote vor freudiger Überraschung geweitet. Endlich einmal wird Ihr Traumjob angeboten, und es passt wirklich alles: Arbeitgeber, Arbeitsgebiet, Anforderungsprofil etc. Diesmal muss es einfach mit der Bewerbung klappen - doch dann wird Ihre Hoffnung bitter enttäuscht.

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Bewerbungen: Der Umgang mit Absagen (Teil 1)

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Sie haben sich beim Erstellen Ihrer Bewerbung für den Traumjob sehr viel Mühe gegeben, setzen nun Ihre ganze Hoffnung darauf, dass es klappen wird und freuen sich schon jetzt auf die Einladung zum Vorstellungsgespräch.

Wenn die Absage im Briefkasten liegt
Und dann finden Sie eines Tages einen dicken Briefumschlag im Briefkasten. Ihre Bewerbungsmappe ist zurück. Im knappen Begleitschreiben lesen Sie die Information, dass man sich für einen anderen Bewerber entschieden hat und Ihnen leider eine Absage schicken musste. Man bedauert. Man bittet Sie, die Absage nicht als negative Bewertung Ihrer Person oder Ihrer Qualifikation zu sehen. Man wünscht Ihnen weiterhin alles Gute und viel Erfolg bei der Suche – aber was hilft Ihnen das?

Nehmen Sie Absagen nicht persönlich
Ärger, Wut und Frust sind in diesem Fall völlig menschlich. Lassen Sie diese Gefühle raus und versuchen Sie, auf den Teppich zurückzukommen. Die Absage kann nicht persönlich gemeint sein, da man Sie nicht kennt. Auch wenn das Verlangen noch so groß ist: Rufen Sie nicht sofort im Unternehmen an, um den Entscheider zur Rede zu stellen.

Bauen Sie Ihren Frust ab, am besten durch körperliche Anstrengung. Toben Sie sich im Garten aus, joggen Sie in paar Mal um den Block oder schlagen Sie auf ein Kissen ein. Manchmal hilft es auch, einen bitterbösen Brief an das Unternehmen zu schreiben, seinen ganzen Absagen-Frust hineinzupacken – und den Brief dann zu zerreißen oder zu verbrennen.

Absagen: Sollten Sie nach den Gründen fragen?
Ich wünsche Ihnen sehr, dass die Absage keine Selbstzweifel in Ihnen auslöst und Sie nicht herunterzieht. Möglicherweise passen Sie vom Alter her nicht ins (bereits bestehende) Team, vielleicht lagen die Kriterien für die Bewerberauswahl auch an ganz anderer Stelle, als Sie gedacht hatten.

Versuchen Sie nicht, im Alleingang Gründe für die Absage zu finden, die Sie nur noch mehr frustrieren und Ihr Selbstwertgefühl ankratzen könnten. Wenn Sie sich – vielleicht erst nach ein paar Tagen – beruhigt haben, überlegen Sie, ob es für Sie persönlich Sinn macht, nachzufragen, warum man Ihre Bewerbung nicht berücksichtigt hat.

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