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Bewerbung – Sollte man die Telefonnummer angeben?

Lesezeit: 2 Minuten Beim Schreiben der Bewerbung stellt sich häufig die Frage, welche Telefonnummer(n) angegeben werden sollen. Hinzu kommt, dass sich bei der Gliederung von Rufnummern einige Aspekte geändert haben. Hier erfahren Sie welche?

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Bewerbung - Sollte man die Telefonnummer angeben?

Bewerbung – Sollte man die Telefonnummer angeben?

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Telefonnummer in Bewerbung – wie formatieren?

Während es früher gang und gäbe war, Vorwahl und Rufnummer durch einen Schräg- oder Bindestrich zu trennen (zum Beispiel 02 01/12 34 56 oder 03 51-4 56 78), ist dies heute nicht mehr üblich. Zwischen Vorwahl und Rufnummer befindet sich lediglich ein Leerzeichen, wobei die Telefonnummer auch nicht mehr wie früher in Zweierblöcke untergliedert wird.

Früher war es üblich, beispielsweise 12 34 56 zu schreiben, heute wird die Nummer in der Bewerbung ohne Leerstellen angegeben. Dies gilt auch für die Ortsvorwahl. In korrekter Schreibweise sehen Rufnummern in der Geschäftskorrespondenz und somit auch bei Bewerbungen folgendermaßen aus:

  • 0201 888889
  • 0211 4758585

Welche Telefonnummern sollen in der Bewerbung angegeben werden?

Sollten Sie sich aus einem ungekündigten Arbeitsverhältnis heraus bewerben, geben Sie bitte auf keinen Fall die Rufnummer und Durchwahl Ihres jetzigen Arbeitgebers an! Auch wenn Sie in einem Einzelbüro sitzen, so besteht dennoch die Möglichkeit, dass Kollegen, die ins Zimmer kommen oder auf dem Flur an Ihrem Büro vorbei laufen, etwas von dem Gespräch mitbekommen.

Unter Umständen erzeugt dies böses Blut, wenn sich die Nachricht über Ihren offensichtlichen Wechselwillen bis zu Ihrem Vorgesetzten herumspricht. Sinnvoller ist es in diesem Fall, die Mobilnummer zu nennen. Mit einem Handy können Sie unter Umständen einen Ort aufsuchen, an dem Sie garantiert nicht von Kollegen mehr oder weniger freiwillig belauscht werden können.

Auch wenn Sie tagsüber nicht unter Ihrer privaten Telefonnummer zu erreichen sind, geben Sie – sofern Sie eine Festnetznummer haben – diese bitte trotzdem mit an.

Manche Arbeitgeber kontaktieren ihre Bewerber gerne außerhalb der üblichen Kernarbeitszeiten (etwa 7 bis 19 Uhr) und rufen bei interessanten Kandidaten nach Feierabend zuhause an. Viele Firmen sind zudem frustriert, wenn Sie statt eines günstigeren Festnetzgespräches auf teurere Mobilfunktelefonate zur Kontaktaufnahme zurückgreifen müssen.

Hinweise zu den in den Unterlagen genannten Telefonnummern

Sofern Sie Ihre Adressdaten im Lebenslauf mit angeben, kann es sinnvoll sein, beispielsweise hinter die Festnetznummer in Klammern den Hinweis zu setzen (mo. – fr. ab 18 Uhr). Geben Sie die Telefonnummer in der Kopfzeile Ihres Bewerbungsschreibens an, sieht ein derartiger Hinweis nicht so schön aus, sodass Sie auf bevorzugte Anrufzeiten auch im letzten Absatz des Anschreibens hinweisen können, beispielhaft mit einem Satz wie diesem:

Auf eine Kontaktaufnahme Ihrerseits, um einen Termin für ein persönliches Gespräch zu vereinbaren, freue ich mich sehr – bevorzugt in der Zeit ab 18.30 Uhr.

Angabe der Adressdaten und Telefonnummern in der Bewerbung

Bitte geben Sie Ihre Adressdaten nicht mehrfach in den Unterlagen an, also entweder ausschließlich in der Kopfzeile des Bewerbungsschreibens oder im allerersten Block Ihres Lebenslaufs. Die Nennung der Kontaktdaten in beiden Dokumenten ist überflüssig, zumal Sie ggf. auch wichtigen Platz in Ihren Unterlagen verschenken, wenn Sie Ihre Adressdaten zweimal in unterschiedlichen Dokumenten nennen.

Bildnachweis: SZ-Designs / stock.adobe.com

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