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Betriebliche Bildungsarbeit und Wissensmanagement

Lesezeit: 2 Minuten Mit dem Einsatz neuer bzw. optimierter Methoden bei der betrieblichen Bildungsarbeit stellt sich die Kontrolle der Lernziele als besondere Anforderung dar. Wichtig ist der Aufbau eines Wissensmanagements.

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Betriebliche Bildungsarbeit und Wissensmanagement

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Betriebliche Bildungsarbeit und Wissensmanagement verbinden
Die Qualifizierung von jungen und älteren Mitarbeiter/innen verhilft den Unternehmen zu einem guten Einstieg in ein betriebliches Wissensmanagement. Neues Wissen muss alle Mitarbeiter/innen erreichen; das Erfahrungswissen Älterer muss im Unternehmen verbleiben. Ohne betriebliches Erfahrungswissen verlieren Unternehmen ihre   Innovationsfähigkeit.

Mit der Erweiterung des Renteneintrittsalters erhalten auch Unternehmen heute noch die Möglichkeit zur Einführung eines Wissensmanagements, bevor die ersten Mitarbeiter/innen das Unternehmen als Rentner verlassen. Die wichtigsten Bausteine von Wissensmanagement nach Probst, Raub und Romhardt sind:

  • Wissensidentifikation
  • Wissenserwerb
  • Wissensentwicklung
  • Wissensverteilung
  • Wissensnutzung
  • Wissensbewahrung 

Worum geht es beim Wissensmanagement?
Beim Wissensmanagement geht es darum, das Wissen einzelner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter so aufzubereiten, dass es anderen Mitarbeitern zum Erwerb neuer Kenntnisse zur Verfügung steht. Damit ergibt sich durchaus eine Übereinstimmung mit den Zielen der betrieblichen Bildungsarbeit, deren vorrangiges Ziel ebenfalls der Erwerb von Wissen sowie die Vermittlung und Verbreitung von Wissen im Unternehmen ist.

Betrachtet man die Lage insbesondere der KMU im demographischen Wandel, so macht die Einführung eines Wissensmanagements zur Steuerung und Verteilung des vorhandenen (Erfahrungs-) Wissens durchaus Sinn. Gesteuertes Wissen lässt sich besser teilen, einsetzen und binden. Dabei spielen auch die finanziellen Aspekte eine nicht unerhebliche Rolle.

Erste Schritte zum Wissensmanagement
Erste Schritte zum Wissensmanagement können zum Beispiel mit der Einrichtung sogenannter Wissenskarten erfolgen. Wissenskarten sind grafische Verzeichnisse oder Darstellung von Wissensträgern, Wissensbeständen, Wissensstrukturen und Wissensanwendungen im Unternehmen. Insofern ist zu erwarten, dass die mit zunehmendem Fachkräftemangel verbundene Verstärkung der betrieblichen Bildungsarbeit viele KMU zur Implementierung eines Wissensmanagements veranlassen wird.

Fazit
Die betriebliche Bildungsarbeit kann bei kleinen und mittleren Unternehmen entscheidend dazu beitragen, dem durch den demographischen Wandel hervorgerufenen Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Mit dem Einsatz altersgerechter Lehrmethoden kann das Lernverhalten älterer Mitarbeiter/innen optimiert werden, so dass gleiche Resultate wie bei der Qualifizierung jüngerer Mitarbeiter/innen erzielt werden können.

Bei Älteren müssen jedoch Lebens- und Berufserfahrung berücksichtigt werden; auch brauchen sie eine altersgerechte Lernkultur. Die Qualifizierung älterer Mitarbeiter/innen lohnt auch noch in anderer Hinsicht, denn ältere Mitarbeiter/innen verfügen über großes Erfahrungswissen, das mit der Implementierung eines Wissensmanagements im Unternehmen gehalten werden kann.

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

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