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Berufswahl: Wie finden Sie den passenden neuen Beruf?

Lesezeit: 2 Minuten Sie haben sich sicherlich auch schon über neue Berufe gewundert. Der Automechaniker wird zum Kfz-Mechatroniker, die Bauern werden zu agrarwissenschaftlich orientierten Produzenten mit Fachhochschulabschluss und jeder, der nicht mindestens Master oder Manager ist, könnte sich genauso gut auf dem Amt melden. Welche Berufsbezeichnung steht wofür, und was passt zu Ihnen?

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Warum neue Berufe geschaffen werden

Der eigentliche Sinn eines Berufs ist zugleich das Argument, warum ständig neue Berufe kreiert werden, denn das Erlernen eines Berufs stellt nicht primär das Ablegen einer Abschlussprüfung dar. Damit ein Beruf ausgeübt werden kann, soll in der Ausbildung die Fähigkeit entwickelt werden, eine qualifizierte Tätigkeit als Erwerbszweck selbstständig auszuführen.

Diese qualifizierte Tätigkeit ändert sich im Lauf der Zeit durch den technischen Fortschritt und die sich ändernden Bedürfnisse unserer Gesellschaft. Die Neubildung der Berufe kommt lediglich diesem Phänomen nach. Sie richtet sich nach der Marktlage, kombiniert einzelne Berufe oder richtet sie neu aus. Da ein Hufnagelschmied heute nur noch von den wenigsten gebraucht wird, wurde dieser Beruf schlichtweg gestrichen.

Der Speditionskaufmann und der Lagerist wurden zum Kaufmann für Speditions- und Logistische Dienstleistungen, da der Konkurrenzdruck Speditionen dazu bewegt, anstatt des reinen Transports ausgeklügelte Servicepakete anzubieten. Der Kfz-ler muss eben nicht nur mit Schraubenschlüssel und Hammer umzugehen wissen, sondern sollte eine Vielzahl an elektronischen Messverfahren kennen und deren Problembehebung ausführen.

Welcher Beruf auf Ihre Stelle passt

Sekretärin oder Assistentin? Bürokaufmann oder Kaufmann für Bürokommunikation? Sie suchen einen neuen Mitarbeiter, wissen aber bei den laufenden Änderungen nicht mehr, welche Stelle Sie nun ausschreiben müssen, um den richtigen Bewerber aufmerksam zu machen?

Eine endgültige Auskunft über die einzelnen Themenbereiche, die ein Beruf abdeckt, erhalten Sie in der „Berufsbeschreibung“, die zu jedem neuen und alten Beruf herausgegeben werden. Ihr primärer Ansprechpartner ist die Agentur für Arbeit, die auch online Möglichkeiten anbietet, über ein Eingrenzungsverfahren von Berufsfeldern über Berufsgruppen zu Berufen die passende Stellenausschreibung zu finden. Ferner unterstützt Sie die Agentur bei der Publizierung Ihrer Mitarbeitersuche – dafür sind sie ja schließlich da.

Der Schlosser, der sich seit 40 Jahren um die Metallbelange gekümmert hat, geht in Rente und ein neuer Mitarbeiter muss her, aber wie heißt er? Ihnen schwebt eine eventuell veraltete Bezeichnung vor, und Sie wollen wissen, wie der aktuelle Beruf heißt? Auch bei der Inverssuche wird Ihnen auf diesen Seiten geholfen. Geben Sie beispielsweise Schlosser ein, wird Ihnen eine Liste mit 20 Berufen angezeigt, die etwas mit der alten Berufsbezeichnung zu tun hatten. Durch einen weiteren Klick gelangen Sie auf die Beschreibung, welche Tätigkeitsabläufe dieser Beruf beinhaltet und welche Zugangsvoraussetzungen bestehen.

Welcher Beruf passt zu Ihnen

Schulabgänger, Studienabsolventen und Umschüler stehen vor einem ähnlichen Problem. Sie wissen ungefähr, was Sie können und wollen, aber nicht, welcher Beruf Ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten zum Ausdruck bringt. Auch hier gibt es eine Reihe kostenloser „Tests“, bei denen Ihre Vorstellungen nach bestimmten Kriterien abgefragt werden, und Ihnen einzelne Berufe nahegelegt werden.

Im Gegensatz zu Ihrer Schulzeit haben Sie von den Ergebnissen dieser Tests nichts zu befürchten. Es geht dabei nicht um das Abfragen von Kenntnissen, sondern um ganz allgemeine Dinge. Sie werden beispielsweise gefragt, ob Sie gerne mit Tieren oder/und anderen Menschen zusammenwirken wollen, ob Sie lieber nach festen Vorgaben oder eigenverantwortlich arbeiten möchten.

Bevorzugen Sie starre Bürozeiten, oder tendieren Sie zur freien Arbeitseinteilung unter Umständen sogar von einem Home Office? Nehmen Sie ausschließlich an kostenlosen Tests teil. Das Ergebnis können Sie mit Ihren eigenen Vorstellungen vergleichen, und durch öffentliche Einrichtungen bestätigen lassen. Mit einigen gezielten Berufswünschen haben Sie beim Jobcenter auf jeden Fall bessere Karten, als jemand, der dort nach Arbeit fragt, jedoch noch keinen Gedanken daran „verschwendet“ hat, was er/sie eigentlich machen möchte.

Bildnachweis: Brian Jackson / stock.adobe.com

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