Arbeit & Beruf Businesstipps

Berechtigte und unberechtigte Kritik am Arbeitsplatz

Lesezeit: 2 Minuten In einigen Betrieben ist Mobbing am Arbeitsplatz an der Tagesordnung. Und das nicht selten vom Chef selbst. Denn viele Vorgesetze meinen, sie könnten sich alles erlauben, sind sich ihres Verhaltens durchaus bewusst, ändern sie aber trotzdem nicht.

2 min Lesezeit

Berechtigte und unberechtigte Kritik am Arbeitsplatz

Lesezeit: 2 Minuten

Tipps, wenn der Chef sich falsch verhält

Mobbing durch den Chef kommt oft daher, dass viele Chefs selbst mit dem psychischen Druck ihrer Position nicht zurechtkommen und den dann weitergeben. Dem müssen Sie als Mitarbeiter standhalten können und sich gezielt zur Wehr setzen. Es wird Ihnen oft geraten werden, sich etwas zu fügen und anzupassen. Stellen Sie sich dabei aber selbst nicht zu sehr zurück und machen nur noch Kaffee kochen, Putzen oder Botengänge.

Wie Sie der täglichen Schikane-Spirale entkommen können: Versuchen Sie auf Sticheleien in keiner Weise zu reagieren und sich angreifen zu lassen, das macht den Chef im ersten Moment noch wütender, aber auf die Dauer ist es tatsächlich nachgewiesen, dass Mobbing dann nachlässt. Das größte Manko ist einfach der sogenannte Freifahrtschein, den Vorgesetzte meinen zu haben und sich damit alles erlauben zu können. Wenn der Täter einmal pro Woche zuschlägt und die Grenze zwischen Zufall und System erreicht ist, so handelt es sich dabei um Mobbing.

Gegenmaßnahmen gut planen

Wenn Sie aber doch gegen Mobbing vorgehen wollen, sollte Sie das gut vorbereiten.

Wenn das nichts hilft und Sie bemerken, dass der Vorgesetzte Sie nicht ernst nimmt oder gar auslacht, sollten Sie gleich die Konsequenzen ziehen und sich an den Personalrat wenden. Den gibt es selbst in Kleinstbetrieben. Sollte dieser auch nicht auf Ihrer Seite stehen, ist es zumeist ratsam, den Betrieb zu wechseln, bevor Sie sich durch das Mobbing des Vorgesetzten Ihr seelisches Gleichgewicht ruinieren.

Das größte Problem ist dabei, das Mobbing nachzuweisen. Dazu bedarf es einiger Mittel wie Zeugen im Hintergrund oder der Aufzeichnung eines Gespräches, und schriftliche Beweise über E-Mails oder in Internet-Foren. Spielen Sie den Lockvogel und fordern Sie Ihren Gegner heraus. Denn eines ist bekannt: 37% aller Mobbingfälle entstehen durch Vorgesetzte, nur 10% durch andere Kollegen. Fachberater sprechen allerdings von einer Quote von 80% des Mobbings durch den Chef.

Am Anfang kann die Kritik vom Chef noch normal wirken und Sie werden versuchen, die Anmerkungen umzusetzen. Wenn Sie aber ständig nur noch Ablage und billige Tätigkeiten machen müssen oder gar keine Arbeit mehr erhalten, sollten Sie mit dem Chef sprechen. Natürlich hat er auch oft seine Handlanger, um mit dem Vorhaben durchzukommen. Daher ist der Erfolg nicht immer leicht zu erreichen. Sollte es aber wirklich an der Arbeitsweise liegen, ist es wichtig, die Fehler zu filtern und gemeinsam zu besprechen, wie es denn nun weiter gehen kann.

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

Bitte teilen Sie uns mit, wie Ihnen unser Beitrag gefällt. Klicken Sie hierzu auf die unten abgebildeten Sternchen (5 Sternchen = sehr gut):

Bitte warten...

PPS: Ihnen hat der Beitrag besonders gut gefallen?

Unterstützen Sie unser Ratgeberportal: