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Bei Werbegeschenken auf Nachhaltigkeit achten

Lesezeit: 3 Minuten Konsumenten werden immer sensibler und treffen ihre Kaufentscheidungen sehr genau. Das betrifft auch und vor allem das Thema Nachhaltigkeit. Viele Kunden achten mittlerweile sehr genau darauf, wie ein Unternehmen mit den Ressourcen unseres Planeten umgeht. Dabei kann jede Kleinigkeit entscheidend sein. Unter anderem zählt dazu auch die Auswahl der passenden Werbegeschenke.

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Bei Werbegeschenken auf Nachhaltigkeit achten

Bei Werbegeschenken auf Nachhaltigkeit achten

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Warum ist die Nachhaltigkeit bei Werbegeschenken so wichtig?

Viele Unternehmen investieren sehr viel Geld, um sich ein positives Image aufzubauen. Sie veranstalten teure Events, geben hohe Beträge dafür aus, um die komplette Lieferkette auf faire und saubere Arbeitsbedingungen zu überprüfen und achten mittlerweile auch sehr genau auf ihre CO2-Bilanz.

Die wertorientierte Strategie ist dabei alles andere als ein Selbstzweck. Denn laut Statistiken haben Unternehmen, die auf das Thema Nachhaltigkeit setzen, eine höhere Überlebenschance und sind langfristig auf dem Markt erfolgreicher.

Doch ein wenig Unachtsamkeit reicht schon aus, um das teuer aufgebaute Image im Nu wieder zu zerstören. In Zeiten der Digitalisierung kann es sehr schnell passieren, dass eine unüberlegte Handlung schnell einen entsprechenden Shitstorm in den sozialen Medien auslöst. In den meisten Fällen dauert es sehr lange, um diesen Imageverlust wieder auszugleichen.

Wer sich beispielsweise auf die Fahnen heftet, das Thema Recycling sehr ernst zu nehmen, sollte in weiterer Folge auch darauf achten, wie es dabei bei den eingesetzten Werbemitteln bestellt ist.

Beispielsweise dem US-Sportartikelhersteller Reebok kam solch ein Fehlgriff sehr teuer. Das Unternehmen musste eine Million US-Dollar Strafe zahlen, weil es hunderttausende gifthaltige Armbänder aus China an Kinder verschenkte. Dabei ist der Imageschaden wahrscheinlich noch wesentlich größer als der finanzielle Aufwand. Mal ganz abgesehen von den gesundheitlichen Auswirkungen für die betroffenen Kinder.

Schokolade rettet die Welt

Wie es besser gemacht wird, zeigt unter anderem Julius Florey von Giffits. Er arbeitet erst seit kurzer Zeit als Werksstudent im Team von Giffits. Als Botschafter für das Klima ist der 19jährige allerdings bereits ein alter Hase. Denn sein Interesse für das Thema hat er bereits in der Klima-AG des Heinrich-Heine-Gymnasiums Hamburg-Poppenbüttel entdeckt und ließt sich daraufhin in einem Workshop mit elf Jahren kurzerhand zum Klimabotschafter ausbilden.

So war es klar, dass Julius auch bei Giffits sofort für die gute Sache eingesetzt wird. Das Unternehmen hat als Werbegeschenk „Die gute Schokolade“ im Sortiment. Der Clou dabei: In Zusammenarbeit mit der Organisation „Plant-for-the-Planet“ wird beim Kauf jeder fünften Tafel Schokolade ein Baum auf der Erde gepflanzt.

Julius Florey weiß um die Wichtigkeit dieser Maßnahme. Denn um gegen die CO2-Emmisionen anzukämpfen, werden in den nächsten Jahren etwa 1.000 Milliarden neue Bäume benötigt. Da zählt jede kleine Maßnahme. Oder in Abwandlung des berühmten Zitats des ersten Menschen auf dem Mond Neil Armstrong: „Es ist nur ein kleiner Schritt für Giffits, aber ein großer Schritt für die Welt!“

Selbstverständlich ist Schokolade nicht das einzige nachhaltige Produkt im Sortiment des Unternehmens. Wer mehr darüber erfahren möchte, kann sich bei Giffits beraten lassen.

Mit Upcycling zu neuen Werbegeschenken

Das Modewort Upcycling geistert schon seit längerer Zeit durch die Medien. Gemeint ist damit eine Methode, um Abfall einer sinnvollen Verwertung zuzuführen. So gibt es beispielsweise bereits Werbekugelschreiber, deren Hülse zu 100 Prozent aus Altpapier hergestellt wurde.

Ebenso sind dazu passende Notizbücher erhältlich, für die kein einziger Baum gefällt werden musste, weil sie aus Steinpapier hergestellt werden. Dabei handelt es sich um ein papierähnliches Material auf pflanzlicher Basis. Das dafür erforderliche Steinmehl ist häufig ein Abfallprodukt der Bauindustrie.

Auch mit Öl aus der Gastronomie lässt sich noch etwas anfangen. Beispielsweise kann damit Wachs für Kerzen erzeugt werden. Die passenden Gläser dazu kommen aus ursprünglichen Gurkentöpfen.

Früher wurden Bleistifte einfach in die Mülltonne geworfen, wenn sie zu kurz wurden. Mittlerweile gibt es jedoch auch pflanzbare Bleistifte, die unterschiedliche Pflanzensamen enthalten. Besonders beliebt als Werbegeschenk sind beispielsweise Kirschtomaten oder Basilikum.

Doch nicht immer ist es erforderlich, gleich dermaßen exotische Werbeartikel zu wählen. Oftmals reicht es schon aus, darauf zu achten, wo die Werbeartikel hergestellt wurden.

„Made in Germany“ bietet jede Menge Nachhaltigkeit

Denn es gibt auch eine Menge unterschiedlicher Werbeartikel, die in Deutschland hergestellt werden. Damit sind zumindest schon einmal kurze Transportwege und faire Arbeitsbedingungen garantiert.

Auch in punkto Nachhaltigkeit und Kreativität liegen die Produkte teilweise ganz vorne. Die Auswahl reicht dabei von Tee in Reagenzgläsern über Kugelschreiber aus Holz bis zu Glückssäckchen aus Jute, in denen Klee angepflanzt werden kann.

Wer sich für einen bestimmten Werbeartikel entscheidet, sollte sicherheitshalber noch ein paar kleine Kontrollschleifen einziehen, bevor dieser in großen Mengen bestellt und an die Kunden verteilt wird. Ein gutes Kontroll-Team besteht dabei aus ausgewählten Mitarbeitern im eigenen Unternehmen sowie ein paar externen Personen. Dabei kann es sich zum Beispiel um die Tochter des Chefs handeln, die wahrscheinlich einen wesentlich schärferen Blick bei diesem Thema hat als ihr Papa.

Bildnachweis: MIND AND I / stock.adobe.com

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