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Bei privaten Besorgungen kein Versicherungsschutz

Lesezeit: < 1 Minute Wenn ein Mitarbeiter seine Fahrt von oder zur Arbeitsstätte für eine private Besorgung unterbricht, so wird sein Versicherungsschutz unterbrochen, wenn er das Fahrzeug verlässt. Der Versicherungsschutz kommt erst dann wieder zum Tragen, sobald die Fahrt fortgesetzt wird.

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Bei privaten Besorgungen kein Versicherungsschutz

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Im konkreten Fall war eine Altenpflegerin bei einem Verkehrsunfall verletzt worden, als sie die Straße überquerte, um zu einem Fischgeschäft zu gehen. Sie hatte die Fahrt mit ihrem PKW auf dem Rückweg von ihrer Diensttour unterbrochen, um etwas für sich einzukaufen. Entscheidend für dieses Urteil war, dass sich die Mitarbeiterin etwa 100 Meter von ihrem PKW entfernen musste, um ihre Einkäufe zu tätigen. Damit war der Versicherungsschutz nicht mehr wirksam.
Bei geringfügigen Unterbrechungen wird der Versicherungsschutz nicht unterbrochen
Nur bei geringfügigen Unterbrechungen, etwa beim Kauf von Zigaretten am Automaten an der Straße, entfällt der Versicherungsschutz Ihrer Mitarbeiter durch die gesetzliche Unfallversicherung nicht.
Bundessozialgericht Kassel, Urteil vom 9.12.2003, Az.: B2 U 23/03 R.
Bildnachweis: Denis Raev/123rf.com

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