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Behandlungspflege: Zuschlag für alle Heime gefordert

Lesezeit: < 1 Minute Neue Regelungen zur Finanzierung der medizinischen Behandlungspflege in Pflegeheimen hat der Verband Deutscher Alten- und Behinderteneinrichtungen (VDAB) gefordert. Seit dem 1. April 2007 sind die Krankenkassen verpflichtet, Pflegeheimen mit besonders hohem Bedarf an medizinischer Behandlungspflege die Kosten dieser Leistung zu erstatten. Leider gilt diese Regelung aber nur für Heime, die auf bestimmte Krankheitsbilder und die Behandlungspflege spezialisiert sind, zum Beispiel Apalliker, oder einen Sonderpflegesatz für Härtefälle gemäß der geltenden Härtefallrichtlinien vereinbart haben. Das soll sich ändern, fordert der VDAB.

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Behandlungspflege: Zuschlag für alle Heime gefordert

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Behandlungspflege: Kostenerstattung ist nur durch Einzelverhandlungen möglich
Einrichtungen, die keine Spezialisierung vorweisen können, müssen mit den Kassen über die Erstattung der durch die Behandlungspflege entstandenen Kosten einzeln verhandeln. Das bedeutet: Mehr als 9.000 stationäre Einrichtungen müssen mit den Krankenkassen über den Zuschlag für die Behandlungspflege erstmalig verhandeln.
Der stellvertretende Bundesvorsitzende des VDAB, Stefan Dzulko, erklärte, dass bisher nur wenige Facheinrichtungen z.B. für Wachkoma- oder Beatmungspatienten, den mit den Pflegekassen und Sozialhilfeträgern vereinbarten Zuschlag für die Behandlungspflege erhalten hätten.

Behandlungspflege: Zuschlag für alle Heime gefordert
Für nicht spezialisierte Heime gab es den Zuschlag noch überhaupt nicht. Dzulko fordert eine neue gesetzliche Regelung, die sicherstellt, „dass Pflegeheime generell die über den normalen Pflegekosten liegenden höheren Kosten der Behandlungspflege ersetzt bekommen.“

Hinweis: Solange es eine entsprechende Regelung zur Behandlungspflege allerdings noch nicht gibt, sollten Sie den Aufwand nicht scheuen und bei Bedarf mit den Kassen in Verhandlungen treten.

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