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Begrüßung im Büro: Per „Du“ oder „Sie“ mit dem Chef

Lesezeit: 2 Minuten Die Umgangsformen haben sich während der vergangenen Jahrzehnte im Allgemeinen gelockert. Einen großen Beitrag hat die Gesellschaftsrevolution der 60iger Jahre geleistet. Zu dieser Zeit war es üblich, jegliche Konventionen, die damals als eine auferlegte Bürde galten, zu missachten und sich frei, natürlich und ungezwungen zu verhalten. Das "Sie" verschwand völlig aus dem Wortschatz, man begrüßte sich grundsätzlich mit "Du", auch wenn das Gegenüber einem völlig fremd war.

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Begrüßung im Büro: Per „Du“ oder „Sie“ mit dem Chef

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Doch ist das immer richtig? Wir sind eine globale Wirtschaftsgesellschaft geworden und jedes Land hat seine eigenen Konventionen und Regeln. Ist es von daher nicht wichtig, einen gewissen Standard zu pflegen? Mit Sicherheit ja, denn es gibt mehr Fettnäpfchen als man denkt und es ist leichter "Du Idiot!" zu sagen als "Sie Idiot!". Hier fünf Regeln für den Umgang in der Arbeitswelt.

Regel 1 – Der Handschlag

Beim ersten Treffen mit dem Chef oder den Kollegen ist es grundsätzlich angesagt, die Hand zum Handschlag zu reichen. Im Laufe der Zeit, wenn man sich besser kennt, ist das nicht mehr notwendig und kann auf besondere Momente reduziert werden. Ein Nicken oder Lächeln gefolgt von einer freundlichen Begrüßung reicht dann völlig aus, um eine persönliche Atmosphäre zu schaffen. Der Handschlag wird dann von einer kurzen Auf- und Abwärtsbewegung begleitet.

Vermeiden Sie es, die Hand zu lange zu halten und diese Bewegung zu oft auszuführen. Das wirkt eher aufdringlich. Ihre zweite Hand sollten Sie auf keinen Fall in der Hosentasche haben, das wirkt zu lässig und respektlos. Manche Menschen heben ihren Arm parallel zur Begrüßungsbewegung und deuten einen leichten Arm- oder Schulterklaps an. Das ist erlaubt, sofern Sie nicht zu nahe kommen, denn das könnte als angedeutete Umarmung ausgelegt werden, was beim Erstkontakt sicherlich unangebracht ist.

Regel 2 – Der Händedruck

Wenn Ihr Händedruck eher lasch als fest ist, dann sollten Sie einen festeren Händedruck einüben. Ein lascher Händedruck gehört zur nonverbalen Kommunikation und lässt auf Ihren Charakter oder Ihre Einstellung zu Ihrem Gegenüber schließen. Er bedeutet auch immer, dass Sie relativ wenig Interesse an Ihrem Gegenüber haben. Das ist kontraproduktiv! Der Händedruck sollte fest, jedoch nicht zu fest sein. Feinfühlige Menschen wissen gleich beim ersten Kontakt, mit wem sie es zu tun haben und können ihren Händedruck anpassen.

Regel 3 – Der Augenkontakt

Ein ausweichender Blick bedeutet Unsicherheit oder Desinteresse an der zu begrüßenden Person. Auch das fördert nicht das produktive Miteinander und ist eher hinderlich, wenn es um eine gute Zusammenarbeit geht.

Regel 4 – Das Lächeln

Schauen Sie Ihrem Gegenüber in die Augen und lächeln Sie dabei so ungezwungen wie möglich. Das drückt eine echte Freude über das Zusammentreffen aus, nimmt Schwellenängste, Unsicherheiten, bricht das Eis und eröffnet ein konstruktives Miteinander.

Regel 5 – Den Namen nennen

Die Person namentlich zu begrüßen ist ein Zeichen von Wertschätzung und Respekt und wird immer sehr gut angenommen. Ist der Name nicht bekannt, dann wird die Person sich Ihnen namentlich vorstellen. Auch Sie sollten das im Übrigen tun. Es ist des Weiteren nicht unhöflich, nachzufragen, wenn man den Namen nicht richtig verstanden hat. Das ist besser als später den Namen falsch auszusprechen oder sogar eine völlig anderen Namen zu nennen.

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