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Befristete Erhöhung der Arbeitszeit

Lesezeit: < 1 Minute Besser ist es sowieso und im Arbeitsrecht gilt es erst recht: Vereinbarungen mit Ihren Mitarbeitern sollten Sie stets schriftlich festhalten. Dann kann es gar nicht erst Missverständnisse über einzelne Regelungen geben. Manchmal aber muss alles ganz schnell gehen. Und wenn es sich dann noch um langjährige Mitarbeiter handelt, sieht man als Arbeitgeber schon mal über das "eigentlich Notwendige" hinweg. Ein Fall, in dem das Vertrauen in den Mitarbeiter enttäuscht wurde, hat kürzlich das Bundesarbeitsgericht entschieden.

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Befristete Erhöhung der Arbeitszeit

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Weil eine Mitarbeiterin ausfiel, sollte und wollte eine Kollegin vorübergehend in Vollzeit statt in Teilzeit arbeiten. Mit dem Arbeitgeber war – mündlich – ausdrücklich vereinbart, dass dies nur befristet der Fall sein sollte. Nach Ablauf des befristeten Zeitraums weigerte sie sich, wieder in Teilzeit zu arbeiten und wollte vor Gericht erreichen, dass das Vollzeitarbeitsverhältnis unbefristet fortbesteht. Begründung: Die Befristung hätte schriftlich vereinbart werden müssen. Vor dem Bundesarbeitsgericht hatte die Mitarbeiterin jedoch keine Chance. Die feinsinnige Begründung des höchsten deutschen Arbeitsgerichts: Lediglich die Befristung eines Arbeitsvertrags bedarf der Schriftform, nicht aber die Befristung einzelner Vertragsbedingungen wie etwa die befristete Erhöhung der Arbeitszeit (BAG, Urteil vom 14.01.2004, Az: 7 AZR 342/03).

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