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Azubigehälter sind gestiegen

Lesezeit: 1 Minute Die deutschen Auszubildenden verdienten 2010 im Durchschnitt 678 Euro im Monat. Dies geht aus einer Erhebung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) hervor. Damit verzeichnen die Vergütungen für Auszubildende einen leichten Anstieg im Vergleich zum Vorjahr.

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Azubigehälter sind gestiegen

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Anstieg bei Azubigehältern
Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat die tariflichen Ausbildungsvergütungen in Deutschland für das Jahr 2010 ausgewertet und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass die Vergütungen im Vergleich zum Jahr 2009 leicht gestiegen sind. Danach verdienten Auszubildende in den alten Bundesländern 688 Euro im Monat. Ihre Azubi-Kollegen in den neuen Bundesländern kamen im Schnitt allerdings nur auf 612 Euro, monatlich also 76 Euro weniger.

Im Westen stiegen die Azubigehälter im Vergleich zum Vorjahr um 1,3 Prozent. In den neuen Ländern stiegen die Azubigehälter stärker an, im Vergleich zum Vorjahr, nämlich um 2,9 Prozent. Die Vergütungen der Auszubildenden betrugen im Bundesdurchschnitt 678 Euro monatlich – damit sind sie im Vergleich zum Jahr 2009 (666 Euro) um 1,8 Prozent gestiegen.

Deutliche Unterschiede der Azubigehälter zwischen den Branchen
Die Azubigehälter unterscheiden sich aber nicht nur nach alten und neuen Ländern, sondern auch nach den einzelnen Ausbildungsberufen. So können die Binnenschiffer-Azubis mit üppigen 978 Euro Monatslohn im Durchschnitt rechnen. Ebenfalls recht ordentlich verdienen Mechatroniker (843 Euro im Westen, 823 Euro im Osten) sowie Versicherungs- und Finanzenkaufleute (jeweils 837 Euro).

Am unteren Ende der Gehaltsskala befinden sich Maler und Lackierer (West: 421 Euro, Ost: 388 Euro), Friseure (West: 451 Euro, Ost: 269 Euro), Floristen (West: 460 Euro, Ost: 312 Euro) und Bäcker (West: 500 Euro, Ost: 390 Euro). Die höchsten Löhne werden somit in Industrie und Handel (West: 759 Euro, Ost: 670 Euro) und im Öffentlichen Dienst (jeweils 750 Euro) erreicht. Azubis im Handwerk, bei den Freien Berufen und in der Landwirtschaft müssen sich mit deutlich geringeren Ausbildungsvergütungen begnügen.

Wenn Ihr Gehalt auch gestiegen ist, schauen Sie doch hier einmal nach, wieviel Netto davon übrig bleibt.

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