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Azubi-Marketing: 3 Tipps für die Zeit zwischen Vertragsabschluss und Ausbildungsbeginn

Lesezeit: 2 Minuten Ab September beginnt in vielen Ausbildungsbetrieben bereits die Bewerbungsphase für das Ausbildungsjahr 2017. Bewerbungen werden gesichtet, Vorstellungsgespräche mit den zukünftigen Auszubildenden geführt und Einstellungstest durchgeführt. Lesen Sie hier, wie Sie Azubi-Marketing nutzen können, um Ihre ausgewählten Auszubildenden an den Betrieb zu binden.

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Azubi-Marketing: 3 Tipps für die Zeit zwischen Vertragsabschluss und Ausbildungsbeginn

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Nach der Bewerbungsphase werden bereits im November die ersten Ausbildungsverträge von dem Ausbildungsbetrieb und dem zukünftigen Auszubildenden unterschrieben. Durch geeignete Bindungselemente im Azubi-Marketing stellen Ausbilder sicher, dass die zukünftigen Auszubildenden auch zum Ausbildungsbeginn antreten.

Zwischen dem Vertragsabschluss und dem Ausbildungsbeginn vergehen oft mehrere Monate, die Sie als Ausbilder sinnvoll nutzen sollten. Die Bindung der zukünftigen Auszubildenden an Ihr Unternehmen beginnt bereits mit der Aushändigung des Ausbildungsvertrages, um einem vorzeitigen Ausbildungsabbruch vorzubeugen. Die Überbrückungsphase kann mithilfe verschiedener Bindungselemente durch Sie und Ihren Ausbildungsbetrieb gestaltet werden. Im Folgenden finden Sie einige Beispiele, wie Sie die zukünftigen Auszubildenden vor dem Ausbildungsstart einbinden:

1. Bleiben Sie in Kontakt

In Zeiten der Digitalisierung nimmt die Kommunikation einen hohen Stellenwert ein. Dabei können Sie den Kontakt zum Auszubildenden durch Telefonate und E-Mails aufrechthalten. Informieren Sie den Auszubildenden über Neuerungen im Ausbildungsbetrieb und laden Sie ihn zu Betriebsversammlungen ein, in denen zum Beispiel neue Produkte oder Dienstleistungen vorgestellt werden. Falls Sie im Unternehmen ein Intranet verwenden, sollten Sie den Auszubildenden einen Zugang ermöglichen, um vor dem Ausbildungsstart bereits ein Gemeinschaftsgefühl bei dem Jugendlichen zu wecken.

2. Laden Sie zu Azubiveranstaltungen ein

Um die Integration der neuen Auszubildenden in den Ausbildungsbetrieb zu vereinfachen, bieten sich sogenannte Azubiveranstaltungen an. Alle Auszubildenden und deren Mentoren/Paten nehmen an einem gemeinsamen Treffen teil, das Sie durch unterschiedliche Aktivitäten gestalten können. Häufig werden verschiedene Parcours gewählt, in denen Aufgaben als Team gelöst werden müssen.

Sie zielen vor allem auf das gegenseitige Kennenlernen ab und stärken das Gemeinschaftsgefühl. Zudem können sich die Auszubildenden untereinander über die Ausbildungen und deren Inhalte austauschen. 

3. Öffnen Sie Ihre Türen

Die McDonalds-Ausbildungsstudie 2015 zeigt, dass heutige Jugendliche hohe Erwartungen an ihre zukünftigen beruflichen Tätigkeiten haben: Neben dem Spaßfaktor suchen sie einen sicheren Arbeitsplatz, ein gutes Betriebsklima und einen Beruf, der den eigenen Fähigkeiten und Neigungen entspricht. Bieten Sie Ihren Auszubildenden in spe Schnuppertage während der Ferien an, sodass sie einen realitätsnahen Einblick in den Ausbildungsalltag in Ihrem Haus erhalten. Aufkommende Fragen und Problemstellungen können Sie so vorab mit dem Jugendlichen klären und beheben. Des Weiteren bekommen Sie als Ausbilder bereits eine erste Einschätzung der fachlichen und sozialen Fähigkeiten des Auszubildenden.

Falls Sie in der Überbrückungsphase Aktionstage wie einen "Tag der offenen Tür" anbieten, können Sie neben den Auszubildenden auch deren Eltern und weitere Interessenten in Ihr Unternehmen einladen. So haben auch die Eltern die Möglichkeit, den zukünftigen Arbeitsplatz ihres Kindes kennenzulernen.

Aus den beschriebenen Bindungselementen können Sie entweder alle für Ihr Azubi-Marketing verwenden oder auch nur einzelne Maßnahmen ergreifen. Entscheiden Sie selbst, welche Elemente mit Ihrer Philosophie übereinstimmen und zu einem zukünftigen Erfolg beitragen.

Bildquelle: © Unsplash / pixabay.com

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