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Außenwerbung: Wie Sie mit einer interaktiven Plakatwerbung Ihre Werbewirkung verzehnfachen

Lesezeit: 2 Minuten Für Plakatwerbung sprechen viele Argumente: In einer aktuellen Umfrage (TNS Emnid Kommunikationsbarometer 2004) bescheinigen 54% der Befragten Plakaten eine besonders hohe Glaubwürdigkeit. Auf die Frage nach der beliebtesten Werbeform landet Plakatwerbung mit 66% sogar auf Platz 3. Nutzen Sie diese positive Akzeptanz jetzt für Ihre Außenwerbung und machen Sie Ihre Plakate durch interaktive Elemente zu einem unübersehbaren Eye-Catcher.

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Außenwerbung: Wie Sie mit einer interaktiven Plakatwerbung Ihre Werbewirkung verzehnfachen

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1. Produktproben erst nach Klettereinlage
Der Papierhersteller Scheufelen hatte seine Produktneuheiten jahrelang mit aufwändigen Mailings beworben. Die Responsequote war jedoch mit jeder Aussendung gesunken.

Mit großem Erfolg führten die Schwaben jetzt eine Plakataktion durch: In unmittelbarer Nähe der Niederlassungen der 100 größten deutschen Werbeagenturen wurden Großflächen plakatiert.

Am rechten oberen Rand waren eingeschweißte Produktmuster der neuesten Papiersorte befestigt. Wer die haben wollte, musste sie sich selbst holen – und auf die Plakatwand klettern.

Wer einen filmischen Beweis seiner Klettertour bei Scheufelen einschickte, konnte außerdem eine Kreuzfahrt gewinnen. Mehr als 50 Agenturchefs, Sekretärinnen oder Azubis erklommen die Plakatwand – teilweise in voller Bergsteigermontur – und schnappten sich die Produktproben.

Mehr als 20 Agenturvertreter meldeten sich persönlich bei den Marketing-Verantwortlichen von Scheufelen und bedankten sich für die originelle, unterhaltsame Aktion.

Damit lag der Response bei 50% und somit 10-mal höher als die bei der erfolgreichsten Mailingaktion erzielte Rücklaufquote.

2. Werbeplakat als Personalbüro
Das Bekleidungskaufhaus Breuninger suchte für seine neue Nürnberger Filiale 300 qualifizierte Mitarbeiter. Unter dem Motto: "Schöne Arbeitsplätze zu vergeben" wurden mehrere Großflächen beklebt. Die Plakate sahen aus wie überdimensionale Abrisszettel, die gewöhnlich an Laternenmasten oder U-Bahnhöfen hängen.

Tatsächlich hatten sich am Ende der Aktion zahlreiche Passanten die Abrisszettel gesichert. Auf einem zweiten Plakat konnten die Interessenten ihre Stellenbewerbungen direkt in einen Briefkasten einwerfen.

Insgesamt bewarben sich mehr als 3.000 Interessenten für die 300 ausgeschriebenen Jobs. War der Aktionszeitraum ursprünglich auf 3 Monate angesetzt, so waren die freien Stellen schon nach wenigen Tagen besetzt.

3. Plakat als Mit-mach-Kunstwerk
Ein Werbeplakat der Internationalen Kunstmesse "Ars Electronica" Linz sorgte für großes Aufsehen: Die Aktion avancierte zur meistbeachteten der ganzen Messe und erhielt den begehrten Publikumspreis.

Auf der Plakatfläche stand lediglich der Satz: "Wenn Sie denken, das hier ist keine Kunst, dann rufen Sie an. Tel.: …" Mit seinem Anruf löste der Passant ein Farbkatapult aus, das bunte Farbkugeln auf das Plakat schleuderte.

Kosten
Für das Plakat als Kletterwand buchte Scheufelen 100 Großflächen. Je nach Lage kosteten die einzelnen Werbeflächen zwischen 98 € und 205 €.

Ingesamt entstanden Schaltkosten in Höhe von ca. 14.500 €. Diese Kosten lagen deutlich unter dem, was Scheufelen bisher bei Mailingaktionen für Hochglanz-Prospekte, Produktkoffer u.Ä. ausgegeben hatte.

Das Kaufhaus Breuninger buchte für sein interaktives Stellenangebot 167 Großflächen-Standorte in und um Nürnberg. Für den Aktionszeitraum von 2 Wochen beliefen sich die Schaltkosten auf 49.000 €. Dank des großen Erfolgs der Plakatwerbung konnten 23.000 €, die ursprünglich für die Mitarbeitersuche budgetiert waren, eingespart werden.

Die Aktionskosten für das Plakat mit Handy-Farbkatapult lagen bei ca. 10.400 €. Das Konzept, Werbeflächen per Handy zu steuern, wurde von der Raumschiff Interactive GmbH zum Patent angemeldet.

Nähere Informationen erhalten Sie unter:

Raumschiff GmbH
Barmbeker Str. 3a
22303 Hamburg

Tel.: 0 40 / 278 70 6-0
Fax: 0 40 / 270 00 03
E-Mail: info@raumschiff.de
www.raumschiff.de

Tipp
Dürfen Sie eine Plakatfläche tatsächlich so gestalten, wie Sie wollen? Ja – haben Sie eine Plakatfläche gebucht, haben Sie bei deren Gestaltung völlige Handlungsfreiheit.

Sie können Ihre Plakatfläche z.B. besprühen, per Hand mit dem Pinsel bemalen, 3-dimensionale Gegenstände daran befestigen oder sie auch einfach weiß lassen.

Verunglimpfende, rassistische oder sexistische Motive bleiben allerdings verboten.

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