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Ausbildungsplätze: Lassen Sie sich die Lohnsteuerkarte neuer Azubis bei Anschluss des Ausbildungsvertrags geben

Leider ist es zu einer echten Unsitte geworden: Schulabgänger bewerben sich um einen Ausbildungsplatz, es wird ein Ausbildungsvertrag geschlossen, aber zum vereinbarten Antrittstermin, erscheint der Auszubildende nicht. Der Grund ist häufig, dass der Auszubildende sich weiter beworben hat und - ohne mit der Wimper zu zucken – einen zweiten Ausbildungsvertrag unterschrieben hat. Die erste Lehrstelle wird einfach nicht angetreten – oft ohne vom Vertrag zurückzutreten oder das betroffene Unternehmen zu informieren. Konkret heißt das: Man wartet am 1. August bzw. 1. September vergeblich auf den neuen Auszubildenden und Ersatz lässt sich so schnell nicht mehr beschaffen. Damit Ihnen das nicht passiert, hier ein Tipp:

Ausbildungsplätze: Lassen Sie sich die Lohnsteuerkarte neuer Azubis bei Anschluss des Ausbildungsvertrags geben

Lassen Sie sich bereits vor Ausbildungsbeginn (am besten direkt nach Vertragsabschluss) die Lohnsteuerkarte des Auszubildenden geben. Das hat 3 Vorteile für das Unternehmen:

  1. Ist die Lohnsteuerkarte „vergeben" wird der Schulabgänger in aller Regel seine Bewerbungsaktivitäten einstellen.
  2. Selbst wenn ihm noch ein weiterer Ausbildungsplatz angeboten wird – die Hürde, die Lohnsteuerkarte wieder abzuholen, liegt für den jungen Menschen sehr hoch.
  3. Wenn der Auszubildende sich dennoch für ein anderes Unternehmen entscheidet, müssen Sie ihm die Lohnsteuerkarte natürlich sofort zurückgeben. Aber wenigstens wissen Sie so auch frühzeitig Bescheid und können sich nach einem anderen Auszubildenden umsehen, solange der Bewerbermarkt noch nicht leergefegt ist.

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