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Ausbildung: Kritikgespräch in 6 Phasen führen

Lesezeit: < 1 Minute Kritikgespräche kommen in Ausbildungsverhältnissen regelmäßig vor. Wenn hin und wieder etwas schiefläuft, noch etwas öfter. Es ist wichtig, dass Sie als Ausbilder dabei einige Grundregeln beachten, damit der Azubi wieder in die Spur kommt.

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Ausbildung: Kritikgespräch in 6 Phasen führen

Ausbildung: Kritikgespräch in 6 Phasen führen

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Im Vorfeld eines kritischen Azubi-Gesprächs sind häufig Emotionen im Spiel. Damit diese das Gespräch nicht dominieren und Sie Ihre Ziele erreichen, sollten Sie folgendermaßen vorgehen:

Phase 1: Dampf ablassen

Lassen Sie den Azubi – falls nötig – erst mal den Frust von der Seele reden. Das befreit. Unterbrechen Sie möglichst nicht.

Phase 2: Verständnis signalisieren

Ihre Antwort fällt nun bewusst ruhig aus und macht deutlich, dass Sie Verständnis haben und jetzt in aller Ruhe über das Problem reden wollen. Erwecken Sie aber nicht den Eindruck, die Angelegenheit verharmlosen zu wollen.

Phase 3: Die Sachebene finden

Reden Sie nun konkret über den Anlass des Gesprächs – und das möglichst sachlich. So erreichen Sie, dass der Azubi von Zwischenhirn (Emotionen) auf Großhirn (Sachebene) umschaltet. Sie können jetzt vernünftig mit ihm reden.

Phase 4: Lösung erarbeiten

Lassen Sie den Azubi Lösungen für das Problem aus seiner Sicht vorschlagen. Häufig haben Auszubildende vernünftige Ideen. Legen Sie auch Ihren Standpunkt dar und erläutern Sie, was geht und was nicht geht.

Phase 5: Ziel vereinbaren

Legen Sie nun ein gemeinsames Ziel fest, das den Azubi (und möglicherweise auch Sie) tatsächlich verpflichtet. Definieren Sie zudem einen Zeitpunkt, wann das Ziel erreicht sein soll und legen Sie für diese Zeit einen weiteren Gesprächstermin fest. Das verpflichtet!

Phase 6: Gespräch positiv abschließen

Beenden Sie das Gespräch mit einem optimistischen Ausblick. Schließlich trauen Sie dem Auszubildenden zu, bestimmte Dinge zu ändern und die Ausbildung positiv zu gestalten. Dieses Vertrauen ist wichtig für den Auszubildenden und natürlich auch für die Azubi-Ausbilder-Beziehung.

Bildnachweis: buritora / stock.adobe.com

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