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Auf falsche Auskünfte des Finanzamts können Sie sich jetzt berufen

Lesezeit: < 1 Minute Als Steuerzahler können Sie erwarten, dass die Finanzamts-Sachbearbeiter stets über die aktuelle BFH-Rechtsprechung informiert sind. Hat das Finanzamt Ihnen jedoch in einer steuerlichen Frage eine Auskunft erteilt, können Sie sich darauf berufen – auch wenn sie sich nachträglich als rechtlich falsch erweist. Nur offensichtlich falsche Auskünfte binden das Finanzamt nicht.

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Auf falsche Auskünfte des Finanzamts können Sie sich jetzt berufen

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Dabei genügt es, wenn Sie die Auskunft telefonisch ohne schriftliche Bestätigung erhalten haben – und diese durch Zeugenaussagen oder Gesprächsmitschriften belegen können. Klären Sie also steuerliche Zweifelsfragen vorab mit Ihrem Finanzamt. Das mindert Ihr Risiko von Steuernachzahlungen beträchtlich. Lassen Sie sich die Auskunft aus Beweisgründen schriftlich geben.

Wichtig für Sie: Dokumentieren Sie Aussagen, Auskünfte und Briefwechsel mit dem Finanzamt-Sachbearbeiter zu strittigen Steuersachverhalten. Daneben sollte Ihr Steuerberater dokumentieren, wann und in welchen Steuerfachzeitschriften die für Sie günstige Rechtsprechung publiziert wurde. Die Gerichte müssen solche Beweismittel zulassen.

Müssen Sie gegen das Nichtwissen eines Finanzamt-Mitarbeiters gerichtlich vorgehen, können Sie sich die entstandenen Kosten (Steuerberaterkosten) vom Finanzamt erstatten lassen (OLG Koblenz, Az: 1 U 1588/01 ).

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