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Audi, Lego, Melitta: Smalltalk über die Herkunft von Markennamen

Lesezeit: 2 Minuten Marken helfen Produkten. Oder besser gesagt: dem Verkauf von Produkten. Je höher der Bekanntheitsgrad, desto größer die Anziehungskraft. Steht der Verkäufer vorm Regal, wirkt die Marke oft mehr als der Preis. Auch der Smalltalk profitiert vom Wiedererkennungswert. Mit einer bekannten Marke haben Sie ein Thema, über das jede(r) mitreden kann.

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Audi, Lego, Melitta: Smalltalk über die Herkunft von Markennamen

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Beginnen Sie den Smalltalk mit einem Löschblatt!

Wie kommen berühmte Produkte zu ihrem Namen? Manchmal ist das, was hinter der Marke steht, sehr banal. Wie im Fall der Hausfrau Bentz: Die ärgerte sich über den braunen Satz in ihrer Tasse. Also griff sie zum Löschblatt. Später meldete sie ihr Kaffeefilter-Patent an. Doch wie sollte das Produkt heißen? Frau Bentz opferte ihren Vornamen.

Der lautete – Ihr Smalltalk-Gegenüber wird’s vielleicht erraten – Melitta. Bald war der Porzellanfilter mit porösem Blatteinsatz aus deutschen Küchen nicht mehr wegzudenken.

Smalltalk über Kaffee-Gewohnheiten

Bleiben Sie im Smalltalk noch ein wenig beim Kaffeegenuss. Der Siegeszug der Kaffeemaschine vermochte das filigrane Papier nicht komplett wegzurationalisieren. Noch heute arbeiten über 3000 Beschäftigte in der Melitta Unternehmensgruppe Bentz KG. Firmensitz ist Minden. Nach der Gründerin ist die Melitta-Straße benannt. In ihrem Geburtsort Dresden gibt es eine Melitta-Bentz-Straße. Dennoch ist der Melitta-Filter auf dem Rückzug.

Schuld ist der exklusive Kaffeegeschmack der Deutschen: In den letzten Jahren hat er dafür gesorgt, dass in Cafés und Restaurants fast nur noch Espressomaschinen im Einsatz sind. Die kommen ohne Kaffeefilter aus. Bald wird der Markenname Melitta wohl nur noch Kaffeenostalgikern noch ein Begriff sein.

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Smalltalk über weitere berühmte Marken

Gehen Sie im Smalltalk weiteren Markennamen auf den Grund. Bei einem Kindernahrungshersteller etwa war der Nomen Omen: Alete ist Latein und bedeutet ‚wachset‘ beziehungsweise ‚gedeihet‘. Eine ähnliche Anleihe machte ein deutscher Konstrukteur: Gustav Horch nannte sein erstes Auto nach der lateinischen Übersetzung seines Nachnamens: Audi.

Eine große Firma in Europas Norden blieb namentlich bei ihren dänischen Wurzeln. Lego empfahl ihren Kunden: "Leg godt", auf Deutsch: "Spiele gut". Auch der Name der meistgebrauchten Wegwerfwindel hat mit Kundenfreundlichkeit zu tun: Im Englischen bedeutet ‚to pamper‘ schlicht ‚verwöhnen‘.

Zum Schluss darf’s im Smalltalk auch etwas komplizierter zugehen

Komplizierter wird’s bei einem Waschmittel: Die wichtigsten Inhaltsstoffe von Persil heißen Perborat und Silikat. Nur ein Buchstabe musste aus dem englischen Sonnenlicht verändert werden, um das deutsche Spülmittel Sunlicht zu erhalten. Ihr Smalltalk-Gegenüber darf raten, welcher.

Spanisch kommt Ihrem Gesprächspartner eine Limonade vor, die ohne Alkohol auskommt: sín alcoól. Daraus wurde, leicht verkürzt, Sinalco. Wenig Phantasie steht hinter den Produkten Eduscho und Haribo: Pate für den Kaffee stand Firmengründer Eduard Schopf. Die Gummibärchen sind nach Hans Riegel benannt. Seine Fabrik sitzt in Bonn. Daher der Zweibuchstabenzusatz am Ende für den Firmenstandort.

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