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Auch Vorgründungsgesellschaften sind zum Vorsteuerabzug berechtigt

Lesezeit: < 1 Minute Das ist ein deutliches Zeichen der obersten deutschen Finanzrichter: Vorgründungsgesellschaften dürfen nicht schlechter gestellt werden als andere neu gegründete Firmen. Vorgründungsgesellschaften sind oft notwendig, um einen reibungslosen Start der Geschäftstätigkeit der neu gegründeten Kapitalgesellschaft sicherzustellen.

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Auch Vorgründungsgesellschaften sind zum Vorsteuerabzug berechtigt

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Der einzige Gesellschaftszweck der Vorgründungsgesellschaften besteht in der Gründung einer GmbH oder einer AG sowie in den dazu notwendigen Vorbereitungshandlungen: z.B. das Anmieten entsprechender Räumlichkeiten, der Kauf der notwendigen Geschäftsausstattung und eventuell erste Werbemaßnahmen. Nach der Gründung der Kapitalgesellschaft werden sie meist in einem Akt gegen Entgelt an diese veräußert.

Bislang verweigerte die Finanzverwaltung reinen Vorgründungsgesellschaften den Vorsteuerabzug, was für diese bei den meist hohen Investitionskosten einen Wettbewerbsnachteil bedeutete. Der BFH stellte klar, nachdem er diese Frage dem EuGH vorgelegt und von dort einen positiven Bescheid erhalten hatte: Ab sofort sind auch reine Vorgründungsgesellschaften selbst zum Vorsteuerabzug berechtigt (BFH, AZ: VR 84/99).

Tipp: Achten Sie darauf, dass die Rechnungen im "Vorgründungszeitraum" auf die Vorgründungsgesellschaften lauten und nicht schon auf die noch zu gründenden Kapitalgesellschaften.

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