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Auch im neuen Jahr: Ein Königreich für mehr Zeit

Lesezeit: 2 Minuten Was meinen Sie, können Sie Ihre Zeit managen? Klare Antwort: Selbstverständlich nicht. Das einzige, was Sie managen können, ist Ihr eigenes Verhalten. Zeitdruck, Zeitmangel oder Zeitnot sind zwar gängige Begriffe für vermeintlich fehlende Zeit, beschreiben aber nicht das tatsächliche Problem. Wie Sie mehr Zeit für die Ihnen wichtigen Dinge gewinnen können, zeigen die folgenden drei Strategien.

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Auch im neuen Jahr: Ein Königreich für mehr Zeit

Auch im neuen Jahr: Ein Königreich für mehr Zeit

Lesezeit: 2 Minuten

1. Strategie:

Sie wissen genau, was Sie wollen. Es klingt einfach, ist es in der Realität aber überhaupt nicht. Beispiel: Sie haben etwa 15 Minuten „Luft“, weil sich ein Termin verschoben hat. Was tun Sie mit der zur Verfügung stehenden Zeit? Schnell Mails checken? Einen Blick auf Ihr Facebook-Account werfen? Im Internet stöbern oder einfach Pause machen? Einen generellen Tipp gibt es hier nicht, denn die Entscheidung hängt von Ihren Präferenzen ab. Haben Sie keine, entscheidet sich Ihr Gehirn für die Aktivität, welche die größte Belohnung verspricht. Wissen Sie dagegen genau, was Sie wollen, werden die Alternativen nicht in Betracht gezogen, denn Ihr Blick ruht auf den Dingen, die Ihnen am Herzen liegen. Die Folge: Sie ziehen das, was Sie sich vorgenommen haben auch durch.

2. Strategie: Sie legen Prioritäten fest

Häufig kommt es vor, dass es mehrere Aufgaben von ähnlicher Wichtigkeit gibt. Dann heißt es Prioritäten festlegen, denn nichts stiehlt Ihnen mehr Zeit, als orientierungslos anzufangen, sich zu verzetteln und aus den Augen zu verlieren, worauf es ankommt. Überlegen Sie deshalb in aller Ruhe, was das jeweils Wichtigste für den Tag, die Woche oder den Monat ist. Planen Sie dafür ausreichend Zeit ein und starten Sie erst danach. Um eine optimale Auswahl zu treffen, nutzen Sie das Pareto-Prinzip: Das besagt in aller Kürze, dass 20 Prozent der Arbeitszeit 80 Prozent des Ergebnisses bringen. Oder das 20 Prozent Ihrer Kunden für 80 Prozent Ihres Umsatzes verantwortlich sind. Haben Sie das erkannt, fällt es Ihnen viel leichter, die richtigen Entscheidungen zu treffen.

3. Strategie: Sie schieben weniger auf

Das ist leider leichter gesagt als getan. Denn ob und wie lange Sie aufschieben, hat immer mit Ihnen persönlich zu tun. Ihren Abneigungen und Vorlieben und den Konsequenzen, die sich aus Ihrem Aufschiebeverhalten ergeben. Als Faustregel gilt: Sind die Konsequenzen nicht gravierend oder ist Ihnen die Sache nicht wichtig genug, schieben Sie auf. Sie können nur dagegenhalten, wenn Sie sich für eine einfache Methode entscheiden, die da lautet: Alles, was in fünf Minuten erledigt werden kann, arbeiten Sie sofort ab. Größere Projekte unterteilen Sie in kleinere (Teil-) Aufgaben und Handlungsschritte. Setzen Sie sich dazu Fristen, um den Druck zu erhöhen und dem inneren Schweinehund das Aufschieben zu erschweren. Vergessen Sie dabei nicht, sich nach getaner Arbeit selbst zu belohnen, denn das gibt Ihnen Kraft, auch schwierige Projekte durchzustehen.

Viel Erfolg beim Umsetzen!

Bildnachweis: Olivier Le Moal / stock.adobe.com

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