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Auch für Midi-Jobber müssen Sie Umlagen abführen

Lesezeit: < 1 Minute Zählt Ihr Betrieb zu den Kleinunternehmen (mit maximal 20 oder 30 Mitarbeitern, je nach Krankenkasse), die nach Paragraf 10 Lohnfortzahlungsgesetz (LFZG) Umlagen zur Lohnfortzahlungsversicherung abführen müssen, sind Sie verpflichtet, dies auch für Arbeitnehmern mit Arbeitsentgelten innerhalb der Gleitzone zu tun.

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Auch für Midi-Jobber müssen Sie Umlagen abführen

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Grundsätzlich stellt dabei das reduzierte Gleitzonenentgelt den Ausgangswert zur Umlagenberechnung dar. Hat der Mitarbeiter aber auf die Reduzierung der Bemessungsgrundlage zur Rentenversicherung verzichtet, müssen die Umlagen aus dem tatsächlichen Arbeitsengelt berechnet werden.
Das bedeutet für Sie: Verzichtet ein Midi-Jobber in Ihrem Unternehmen auf die Rentenversicherungsbeitragsberechnung nach dem reduzierten Arbeitsentgelt, müssen Sie entsprechend höhere Umlagen bezahlen.
Achtung: Die Mini-Job-Zentrale ist für die Lohnfortzahlungsversicherung Ihrer Mini-Jobber zuständig. Für Ihre Midi-Jobber wird die Versicherung dagegen von der AOK, Innungskasse oder teilnehmenden Betriebskrankenkasse durchgeführt, wenn der Mitarbeiter dort versichert ist bzw. versichert wäre, wenn er nicht eine Ersatzkrankenkasse gewählt hatte.

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