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Atemschutzmaske: Auf den Filter kommt es an!

Lesezeit: 2 Minuten Vielfach werden Atemschutzmasken mit falschen Filtern verwendet. Nur weil Sie durch irgedeinen Filter Ihre Luft einatmen, sind Sie noch lange nicht geschützt. Zuerst müssen Sie sich im Klaren sein, gegen welche Schadstoffe Sie sich schützen wollen. Erst dann sind Sie in der Lage, den richtigen Filter auszuwählen. Wie Sie sich wirklich schützen können, erfahren Sie hier.

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Atemschutzmaske: Auf den Filter kommt es an!

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Immer wieder laufen uns in Betrieben Personen über den Weg, die beim Arbeiten mit Lösungsmitteldämpfen Staubschutzmasken tragen. Das ist schlicht gesagt völliger Unsinn. Denn Staubschutzmasken sind, wie der Name schon sagt, nur für den Schutz gegen Staub wirksam. Nicht gegen Dämpfe oder Gase. Sie schütteln sicher jetzt den Kopf, aber leider kommen solche Irrtümer viel zu oft in Unternehmen vor.

Beachten Sie zuerst folgende Punkte:

  • Sie müssen zuerst die Art, Eigenschaften und Zusammensetzung der vorhandenen Schadstoffe kennen, bevor Sie Ihren Filter auswählen.
  • Der Sauerstoffgehalt der Atemluft muss mindestens 17 Volumprozent betragen.
  • Gasfilter dürfen nur gegen gasförmige Stoffe verwendet werden. Keinesfalls gegen Partikel
  • Partikelfilter dürfen nur gegen Partikel verwendet werden, keinesfalls gegen Gase.
  • Wenn Gase und Partikel gleichzeitig auftreten sind Kombinationsfilter zu verwenden, auch wenn die Partikel Gase freisetzen.

Immer wieder werden Experten gefragt, wie lange Filter von Atemschutzmasken halten. Die Lebensdauer hängt in erster Linie von der Filterklasse, den Umgebungsbedingungen und der Atemleistung des Benutzers ab. Zu den Umgebungsbedingungen gehören zum Beispiel die Temperatur, der Schadstoffgehalt und die Luftfeuchtigkeit.

Sie spüren wenn ein Gasfilter erschöpft ist, wenn Sie den Geruch oder den Geschmack des Gases trotz Atemschutzmaske bemerken. Bei dem Partikelfilter ist es spürbar, wenn Ihr Atemwiderstand stark ansteigt.

So wählen Sie den richtigen Filter

Bei den Filtern von Atemschutzmasken gibt es verschiedene Filterklassen. Dabei unterscheiden wir wieder zwischen Gasfilter und Partikelfilter.

Gasfilter: Die Gaskonzentration müssen Sie zuvor mit einem Gasmessgerät feststellen.

  • Filterklasse 1: für maximal 1000 Milliliter Gas pro Kubikmeter Luft.
  • Filterklasse 2: für maximal 5000 Milliliter Gas pro Kubikmeter Luft
  • Filterklasse 3: für maximal 10000 Milliliter Gas pro Kubikmeter Luft

Partikelfilter: Bei Partikelfilter müssen Sie vorerst die Art und die Beschaffenheit der Partikel feststellen, ehe Sie die richtige Auswahl des Filters treffen können.

    • Filterklasse P1: Schutz gegen nicht reaktionsfähige Partikel, wobei der Abscheidegrad niedrig ist.
    • Filterklasse 2: Schutz gegen feste und flüssige Partikel gesundheitsschädlicher Stoffe. Der Abscheidegrad des Filters ist mittel.
    • Filterklasse P3: Dieser schützt vor feste und flüssige Partikel giftiger und sehr giftiger Stoffe. Der Abscheidegrad dieses Filter ist hoch.

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