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Atemschutz: Das müssen Sie beachten

Lesezeit: 2 Minuten In vielen Bereichen eines Betriebs müssen Sie Sich vor Schadstoffen in Ihrer Atemluft schützen. Deshalb ist Atemschutz unbedingt notwendig! Mehr als 10 Prozent aller Arbeitnehmer sind verschiedensten Schadstoffen am Arbeitsplatz ausgesetzt. Was Sie bei Atemschutz beachten müssen, erfahren Sie hier.

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Atemschutz: Das müssen Sie beachten

Atemschutz: Das müssen Sie beachten

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Atemschutz ist dann erforderlich, wenn in Ihrem Betrieb durch technische oder organisatorische Maßnahmen keine ausreichende Atemluftqualität gewährleistet werden kann. Wenn Sie nichts tun, ist die Gesundheit massiv gefährdet, und das kann schlimme Folgen haben.

Stellen Sie mittels einer Arbeitsplatzanalyse fest, welche Schadstoffe in welcher Form und in welcher Konzentration vorhanden sind. Dabei ist es wichtig zu wissen, ob sie flüssig, staubförmig oder gasförmig sind. Durch laufende Messungen können Sie auch den Sauerstoffgehalt in der Luft messen und bei Absinken des Sauerstoffgrenzwertes sofortige Maßnahmen einleiten.

Der Sauerstoffgrenzwert beträgt 17 Volumsprozent. Wird dieser Grenzwert unterschritten, so ist eine weitere Schutzausrüstung notwendig.

Unterscheiden Sie zwischen diesen Atemschutzgeräten:

  • Filtergeräte: Diese sind von der Umgebungsluft abhängig. Das bedeutet, dass die Umgebungsluft über einen Filter angesaugt wird. Setzen Sie Filtergeräte nur dann ein, wenn ein Sauerstoffgehalt der atembaren Luft von mindestens 17 Volumsprozent gewährleistet ist. In Bezug auf die Form unterscheiden Sie Halbmasken und Vollmasken.
  • Isoliergeräte: Diese sind von der Umgebungsluft unabhängig. Das bedeutet, dass die Atemluft zum Beispiel über eine Sauerstofflasche versorgt wird. Bei den Isoliergeräten unterscheiden Sie nicht frei tragbare Frischluft-Schlauchgeräte und frei tragbare Isoliergeräte.

Wählen Sie Ihren Atemschutz mit Hinblick auf folgende Kriterien aus:

  • Schutzfaktor: Dieser Schutzfaktor wird aufgrund der Arbeitsplatzanalyse ermittelt, durch den Sie dann das geeignete Gerät auswählen. Beachten Sie dabei auch den Bartwuchs und Gesichtsform.
  • Filtertyp: Je nachdem, ob es sich bei den Schadstoffen um gasförmige, dampfförmige oder staubförmige Substanzen handelt, müssen die geeigneten Filtertypen ausgewählt werden.
  • Einsatz und Art: Achten Sie darauf, dass Sie den Filtertyp richtig einsetzen. Es gibt keinen Universalfilter für alles! Der Filter muss typengerecht ausgewählt werden!
  • Verwendungsdauer: Achten Sie auf die Angaben in der Bedienungsanleitung des Herstellers!
  • Tragekomfort: Ausschlaggebend für den Tragekomfort sind das Gewicht des Atemschutzes, der Atemwiderstand, Hitze, Feuchtigkeitsabbau, Bedienungsfreundlichkeit, Pflegefreundlichkeit, Hautfreundlichkeit und Beeinträchtigung des Gesichtsfeldes.

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Bildnachweis: VRD / stock.adobe.com

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