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Asthma-Attacke bei der Arbeit – Was tun?

Lesezeit: 2 Minuten Immer mehr Menschen leiden in Europa an Asthma. Asthma hat verschiedene Ursachen und kann auch ganz plötzlich am Arbeitsplatz auftreten. Viele Menschen wissen oft gar nicht, dass sie auf einen bestimmten Stoff bei ihrer Arbeit allergisch reagieren. Doch was tun Sie in einem solchen Fall? Sind Sie darauf vorbereitet? Hier erfahren Sie mehr.

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Asthma-Attacke bei der Arbeit – Was tun?

Asthma-Attacke bei der Arbeit – Was tun?

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In unserem Arbeitsumfeld kommen wir oft mit den verschiedensten Materialien und Stoffen in Berührung. Immer mehr neue Technologien, wie zum Beispiel die Nanotechnologie, kommen auf den Markt. Oft wissen wir nicht, dass wir auf irgendetwas allergisch reagieren. Kommen wir dann mit genau diesem Stoff in Berührung, kann das sehr plötzlich einen Asthmaanfall auslösen.

Auch im Frühling, wenn die Pollenbelastung besonders hoch ist, reagiert unser Körper mitunter sehr sensibel. Asthma und Heuschnupfen sind in dieser Zeit besonders häufig. Umso unangenehmer ist es, wenn man gerade am Arbeitsplatz einen Asthmaanfall erleidet.

Am Arbeitsplatz sollten sie auf jeden Notfall vorbereitet sein. Auch bei größter Vorsicht kann man einen Asthmaanfall erleiden.

So haben Sie Ihre Asthmabeschwerden besser im Griff:

  • Befeuchten Sie Ihren Raum, in dem Sie sich befinden, mit einem Luftbefeuchter.
  • Halten Sie sich nicht in staubigen Räumen auf.
  • Lüften Sie mehrmals täglich. Natürlich ist es in der Pollenzeit besser, Sie lassen die Fenster geschlossen.
  • Bringen Sie Pollengitter an den Fenstern an.
  • Begrenzen Sie den Aufenthalt in Räumen, wo Drucker und Kopierer stehen. Verfrachten Sie diese in einen anderen oder in den dafür vorgesehenen separaten Raum.
  • Betrieben Sie mehrmals in der Woche vor oder nach Ihrer Arbeit Ausdauersport.
  • Vermeiden Sie die Verwendung von Raumsprays oder Lösemitteln.
  • Halten Sie Ihr Asthma-Spray immer in Griffweite.

Einen beginnenden Asthmaanfall erkennt man in erster Linie daran, dass Brustenge oder Schmerzen hinter dem Brustbein auftreten. Es kann aber auch ein Reizhusten sein, der den Asthmaanfall ankündigt. Bei vielen Asthmaanfällen sind Atembeschwerden in Ruhe oder beim Sprechen sichere Vorboten. Sehr typisch für einen Asthmaanfall sind pfeifende oder brummende Geräusche beim Ausatmen.

Während des Asthmaanfalls steigt die Atemfrequenz auf über zwanzig Atemzüge pro Minute und die Herzfrequenz steigt bis weit über 100 Herzschläge in der Minute.

Grundsätzlich ist es immer von Vorteil, wenn Sie Ihre Kollegen davon unterrichten, dass Sie Asthma haben. Wenn Ihre Kollegen informiert sind und wissen, wie sie sich bei einem Asthmaanfall verhalten sollen, dann können sie Ihnen auch helfen.

Grundsätzlich sind sie allein durch die Einhaltung folgender Regeln gut vorbereitet:

  1. Medikamente für den Bedarfsfall bereitlegen
  2. Ärztlichen Notfallplan bereithalten
  3. Notrufnummer am Bürotelefon und Handy speichern.

Bildnachweis: Saltodemata / stock.adobe.com

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