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Arzneimittelvertrieb: Die Apotheke der Zukunft

Lesezeit: < 1 Minute Der Beruf des Apothekers ändert sich von Tag zu Tag: Aus den klinischen Pillenverkäufern werden zukünftig Gesundheitsberater und mithin Life-Assistenten. Was den Arzneimittelvertrieb angeht, beginnt sich jenseits von innovativen Einzelbeispielen ein tief greifender Strukturwandel abzuzeichnen.

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Arzneimittelvertrieb: Die Apotheke der Zukunft

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Arzneimittelvertrieb der Zukunft
Bundesweit gibt es rund 30 Versandhändler und rund 800 Apotheken, die über eine Versandhandellizenz verfügen.
Der Milliarden generierende Versorgungsmarkt lockt mächtige Player aus angrenzenden Branchen an.
Ausgaben von 114 Milliarden Euro
Im Jahr 2003 gaben die gesetzlichen Krankenkassen insgesamt 144 Milliarden € aus.
Knapp ein Viertel davon (33 Milliarden, das entspricht 22 %) entfielen auf den Apothekenmarkt. Ein Einbruch in diesem Megamarkt ist vorerst nicht zu erwarten. Doch die Wettbewerber werden nahezu täglich mehr.
Die gute alte Apotheke wird in den nächsten 5 bis 10 Jahren ein völlig neues Gesicht bekommen. Die "Apotheken Umschau", Zentralorgan der deutschen Apotheker und von ihnen als PR-Maschine gesponsert, hat das erkannt und im vergangenen Jahr aufwändige Kampagnen von Marketing-Fachpresse über TV-Spots entwickeln lassen.

Arzneimittelvertrieb im Internet
Klar ist, dass die virtuellen Apotheken in der Gründerphase des Internets in Ihrer Kundenreichweite maßlos überschätzt wurden.

Gerade für die Gruppe der chronisch Kranken und Behinderten ist der Arzneimittelversand per Mausklick kein Thema. Allerdings erzielen virtuelle Apotheken trotzdem beachtliche Ergebnisse.

Die europaweit bekannteste Versandapotheke DocMorris betreut mittlerweile mehr als 500.000 Kunden und erzielte im Jahr 2004 einen geschätzten Umatz von rund 140 Millionen €.

Im Jahr 2006 möchte man bei DocMorris einen Umsatz von einer halben Milliarde Euro machen und den Börsengang wagen. Wie sich der Arzneimittelvertrieb weiter entwickelt, bleibt abzuwarten.

Sicher scheint, dass vor allem die Discounter mit einem Auge auf den Arzneimittelvertrieb schielen.

Wal-Mart zum Beispiel verfügt in den USA über 3.000 Apotheken und hat nun auch hier zu Lande die erste Filiale eröffnet.

Arzneimittelvertrieb: Deutsche Post kurz vor dem Einstieg
Auch Logistikunternehmen wie die Deutsche Post möchten mittelfristig von einem zukünftig deregulierten Versandmarkt für Arzneimittel profitieren.

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