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Arbeitszeugnis: Legen Sie nicht jedes Wort auf die Goldwaage

Lesezeit: 1 Minute Es ist eine weit verbreitete Meinung, dass in einem Arbeitszeugnis jedes Wort entscheiden ist. Der neue Arbeitgeber legt jedes Wort des vorherigen Arbeitgebers auf die Goldwaage, da jede Formulierung versteckt etwas negatives ausdrücken könnte.

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Arbeitszeugnis: Legen Sie nicht jedes Wort auf die Goldwaage

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In einem aktuellen Fall wurde ein entlassener Mitarbeiter von seinem Chef als "anspruchsvoll und kritisch" beurteilt. Der Arbeitnehmer hielt dieses Arbeitszeugnis für unrichtig. Damit könne er sich anderswo keinesfalls bewerben.
Seine 10.000 Euro Schadensersatzklage wies das Landesarbeitsgericht Düsseldorf zurück (Az: 7 Ca 3390/02). Dabei verwarfen die Richter ausdrücklich eine negative Zeugnis-Interpretation durch die Vorinstanz. Die gewählte Umschreibung, so die Richter, lasse nicht auf eine eigensüchtige und nörgelnde Persönlichkeit schließen.
Man könne vielmehr von Motivation ausgehen und dem Willen, Verbesserungen durchzusetzen. Für Sie heißt das, dass Sie, um eine Arbeitszeugnis zu erstellen, nicht mehr auf die bekannten Floskeln zurückgreifen müssen.

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