Businesstipps Personal

Arbeitszeugnis: Branchenübliche Qualifikationen müssen mit rein

Lesezeit: 1 Minute Ein Arbeitszeugnis muss wohlwollend und wahrheitsgemäß sein. Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat aber nun entschieden, dass Sie noch eine weitere Kategorie im Auge behalten müssen: branchenübliche Qualifikationen oder Anforderungen.

1 min Lesezeit

Arbeitszeugnis: Branchenübliche Qualifikationen müssen mit rein

Lesezeit: 1 Minute

Der Fall: Ein Redakteur einer Tageszeitung bekam er ein qualifiziertes Zeugnis. Er klagte jedoch gleich auf eine Zeugnisberichtigung: Seine Belastbarkeit in Stresssituationen war nicht erwähnt worden. Bei Zeitungsredakteuren sei aber ein solcher Hinweis üblich. Die Auslassung sei demnach ein unzulässiges Geheimzeichen und damit nicht erlaubt.

Das Urteil: Der Redakteur gewann. Auslassungen bestimmter Inhalte, die ein einstellender Arbeitgeber in einem Zeugnis erwartet, können in der Tat unzulässige Geheimzeichen sein. Das BAG hat den Rechtsstreit nun an das LAG zurückverwiesen. Hier muss nun geklärt werden, ob bei Tageszeitungsredakteuren die Hervorhebung der Belastbarkeit im Zeugnis tatsächlich branchenüblich ist (BAG, 12.8.2008, 9 AZR 632/07). 

Fazit: Gibt es in Ihre Branche bestimmt Anforderungen oder Kriterien, die bei Arbeitnehmern wichtig sind, dann sollten Sie diese immer mit aufnehmen. Umgekehrt sollten Sie hellhörig werden, wenn entsprechende Angaben im Zeugnis eines Bewerbers fehlen.

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

Bitte teilen Sie uns mit, wie Ihnen unser Beitrag gefällt. Klicken Sie hierzu auf die unten abgebildeten Sternchen (5 Sternchen = sehr gut):

Bitte warten...

PPS: Ihnen hat der Beitrag besonders gut gefallen?

Unterstützen Sie unser Ratgeberportal: