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Arbeitsvertrag: Befristungszweck muss schriftlich festgehalten werden

Oft soll ein befristetes Vertragsverhältnis nicht zu einem bestimmten Datum enden, sondern dann, wenn ein bestimmter Vertragszweck erreicht ist, etwa das Ende einer Erntesaison. Wenn eine entsprechende Befristungsabrede wirksam sein soll, muss der Zweck der Befristung im Arbeitsvertrag festgehalten werden (BAG, 21.12.2005, 7 AZR 541/04).

Das bedeutet: Bei einer Zweckbefristung genügt es also nicht, dass Arbeitgeber und Arbeitnehmer den Befristungszweck kennen; er muss auch schriftlich festgehalten werden.
 
Da auch die Befristungsabrede selbst schriftlich erfolgen muss (§ 14 Abs. 4 TzBfG), sollte am besten der ganze Vertrag schriftlich abgeschlossen werden. Dann kann nichts "anbrennen"!
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Burkhard Strack

Burkhard Strack ist Fachjournalist (DFJV-Mitglied) in den Ressorts Gesundheit, Finanzen und Marketing.