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Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung: Diese Anforderungen müssen erfüllt werden

Lesezeit: < 1 Minute Nach § 5 Absatz 1 Satz 1 des Entgeltfortzahlungsgesetzes ist ein Arbeitnehmer verpflichtet, seinem Arbeitgeber eine Arbeitsunfähigkeit und deren voraussichtliche Dauer unverzüglich mitzuteilen. Dauert diese länger als 3 Kalendertage, muss der erkrankte Mitarbeiter seinem Arbeitgeber eine ärztliche Bescheinigung über das Bestehen der Arbeitsunfähigkeit vorlegen und mitteilen, wie lange er voraussichtlich fehlen wird. Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung muss dabei diese inhaltlichen Anforderungen erfüllen:

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Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung: Diese Anforderungen müssen erfüllt werden

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  • Die Bescheinigung muss schriftlich sein, von einem approbierten Arzt ausgestellt und von diesem auch unterschrieben worden sein.
  • Sie muss darlegen, dass der Mitarbeiter arbeitsunfähig ist und bis zu welchem Zeitpunkt oder wie lange die Arbeitsunfähigkeit voraussichtlich dauern wird.
  • Ist der Mitarbeiter in der gesetzlichen Krankenkasse versichert, muss die Bescheinigung eine Erklärung des behandelnden Arztes enthalten, dass diese unverzüglich eine Meldung über die Arbeitsunfähigkeit mit Angaben über den Befund und die voraussichtliche Dauer der Arbeitsunfähigkeit erhält.
  • Die Krankheit und deren Ursachen müssen nicht benannt werden.
Hinweis: Wenn der Mitarbeiter seine arbeitsvertragliche Pflicht zur unverzüglichen Anzeige seiner Erkrankung wiederholt verletzt, kann er abgemahnt werden. Dies gilt auch, wenn er eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung nicht vorlegt.

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