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Arbeitsrecht: Eine Kündigung älterer Mitarbeiter wegen krankheitsbedingter Fehlzeiten verstößt nicht gegen das AGG

Lesezeit: 1 Minute Wenn Sie einem älteren Mitarbeiter wegen erhöhter krankheitsbedingter Fehlzeiten kündigen, verstößt dies nicht automatisch gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG). Das Landesarbeitsgericht Baden-Württemberg urteilte, dass eine Diskriminierung wegen des Alters vor allem dann nicht vorliegen kann, wenn der ältere Arbeitnehmer im Vergleich zu anderen Arbeitnehmern seiner Altersgruppe überdurchschnittlich viele Tage wegen Krankheit gefehlt hat (LAG Baden-Württemberg, 18.06.2007, Aktenzeichen: 4 Sa 14/07).

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Arbeitsrecht: Eine Kündigung älterer Mitarbeiter wegen krankheitsbedingter Fehlzeiten verstößt nicht gegen das AGG

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Im konkreten Fall hatte ein Mitarbeiter in 10 Jahren 395 Tage gefehlt. Kollegen in einem vergleichbaren Alter hatten lediglich 202 bis 212 Fehltage. Wegen seiner überdurchschnittlich häufigen Erkrankungen kündigte der Arbeitgeber dem Mitarbeiter schließlich.
Der Mitarbeiter zog vor Gericht und klagte unter Hinweis auf das AGG – ohne Erfolg. Dazu Gericht kam zu dem Entschluss, dass die krankheitsbedingten Fehlzeiten des Klägers nicht nur höher als die Fehlzeiten seiner jüngeren Kollegen waren, sondern auch die in seiner Altersgruppe durchschnittlichen Fehlzeiten erheblich übertrafen. Die Kündigung war deshalb kein Verstoß gegen das AGG und gerechtfertigt.

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