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Arbeitsrecht: Arbeitgeber – Vorsicht, Mini-Job-Falle

Lesezeit: < 1 Minute 400-Euro-Jobs sind sozialversicherungs- und steuerfrei und daher bei Arbeitnehmern sehr beliebt. Die Krux für Sie, als Arbeitgeber, aber ist: Sie wissen nicht, was Ihr Arbeitnehmer nach Dienstschluss tut: Vielleicht geht er ja zum nächsten Mini-Job? Dadurch könnte der Mitarbeiter sozialversicherungspflichtig sein und Sie müssen die entsprechenden Beiträge nachzahlen.

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Arbeitsrecht: Arbeitgeber – Vorsicht, Mini-Job-Falle

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Beispiel: Ein Arbeitgeber hatte eine Mini-Jobberin beschäftigt. Die 400-Euro-Kraft ging ohne sein Wissen noch weiteren Tätigkeiten nach und überschritt so die 400-Euro-Grenze. Der Arbeitgeber wurde daraufhin zur Nachzahlung von Steuer- und Sozialversicherungsbeiträgen für die letzten 4 Jahre verurteilt.
Für das Gericht war es völlig irrelevant, ob der Arbeitgeber von der weiteren Tätigkeit wusste oder nicht (Hessisches LSG, 21.08.2006, L 1 KR 366/02).

Aber: Die Minijob-Zentrale hat darauf hingewiesen, dass sich die Entscheidung auf die Rechtslage vor dem 01.04.2003 bezieht und damit nicht für heutige Mini-Jobs gilt!

Sichern Sie sich trotzdem ab: Nehmen Sie immer die folgende Klausel in Ihre Verträge mit Mini-Jobbern auf:
Der Arbeitnehmer bestätigt, dass er derzeit keine x /x  folgende weiteren Beschäftigungen ausübt:
Arbeitgeber
Wochenstunden
 
 
 
 
 
 
 
Bei Zusammenrechnung aller Beschäftigungen (einschließlich etwaiger vorgenannter) beträgt das Arbeitsentgelt nicht mehr als 400 Euro brutto monatlich.
Vor Aufnahme jeder weiteren entgeltlichen oder unentgeltlichen Tätigkeit wird der Arbeitnehmer den Arbeitgeber über die Arbeitszeit, das Arbeitsentgelt und den Arbeitgeber informieren.

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