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Arbeitsorganisation: So zeigen Sie Papierstapeln die rote Karte

Lesezeit: 2 Minuten Haben auch Sie manchmal den Eindruck, dass Papier sich scheinbar wie von selbst vermehrt und aus einem einfachen Blatt auf einmal ein ganzer Stapel wird? Und dann sollte er wieder ganz schnell abgearbeitet werden, aber die Zeit fehlt an allen Ecken und Enden. Oder Sie sind sich unsicher, was Sie davon später noch brauchen könnten. Die heutigen Tipps zeigen Ihnen einen Ausweg aus diesem Dilemma.

2 min Lesezeit
Arbeitsorganisation: So zeigen Sie Papierstapeln die rote Karte

Arbeitsorganisation: So zeigen Sie Papierstapeln die rote Karte

Lesezeit: 2 Minuten

Es klingt banal, lässt sich aber mit etwas Selbstdisziplin durchaus umsetzen: Weniger ist mehr. Denn wer sich mit Papier überfrachten lässt, braucht sich nicht zu wundern, dass er mit dem Lesen kaum noch hinterher kommt.

1. Vorschlag: Abblocken

Deshalb: Gar nicht erst bestellen. Sonst ist der Stapel an Katalogen vorprogrammiert und auch die an Sie gerichtete Werbung türmt sich mit jedem Tag höher auf. Die Begründung lautet häufig: Wenn ich dann mal Zeit habe, schaue ich kurz rein. Und genau das funktioniert nicht. Denn die Zeit, die Sie sich nehmen, ist vertan. In den seltensten Fällen finden Sie in der Werbung wirklich etwas, was Sie interessiert. Daher gilt: Gar nicht erst lesen, sondern rein in  den Papierkorb. Überdenken Sie auch die Anzahl der Newsletter, die Sie lesen oder abonniert haben. Steht dort wirklich Wichtiges für Sie drin? Falls nicht, dann beenden Sie konsequent das Abo und freuen Sie sich über die gewonnene Zeit.

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2. Vorschlag: Sofort erledigen

Kümmern Sie sich um das hereinkommende Papier (Unterlagen, Rechnungen, Akten) sofort. Kein „später genauer lesen“, kein „schaue ich mir morgen an“und ähnliches. Widmen Sie sich den Dingen sofort, kann ein Stapel erst gar nicht entstehen. Lesen Sie den Bericht (falls er nicht ellenlang ist) sofort durch und heften Sie ihn anschließend ab. Mit Rechnungen verfahren Sie genau so: Bezahlen und im entsprechenden Ordner abheften. Sobald Sie etwas auf Ihrem Schreibtisch liegen lassen, lenkt es Sie ab und hat obendrein eine Erinnerungsfunktion die da lautet: „Hallo, du musst dich noch um mich kümmern!“ Das kann einerseits dauern und lässt andererseits Ihren Papierstapel anwachsen. Packen Sie’s also gleich an.

3. Vorschlag: Wartezeiten überbrücken

Seien Sie ehrlich: Fachzeitschriften lesen Sie nie komplett. Stürzen Sie sich also nur auf die Artikel, die Sie interessieren und die wichtig für Ihre Arbeit sind. Statt nun wertvolle Zeit im Büro mit dem Lesen zu verbringen, suchen Sie sich ein „Zwischenlager“ für diese Zeitschriften, vermeiden Sie aber nach Möglichkeit den Schreibtisch dafür zu nutzen.

Sobald Sie für einen Termin außer Haus müssen und es dort oder auch unterwegs mit aller Wahrscheinlichkeit zu Wartezeiten kommt (Fahrten mit U-/S-Bahn oder dem Bus, längere Bahnreisen, Arztbesuche) nehmen Sie sich mehrere Zeitschriften zur Lektüre mit. Sie können förmlich zuschauen, wie der Lesestapel rapide abnimmt und wie Schnee in der Sonne schmilzt.

Viel Erfolg beim Umsetzen!

Bildnachweis: aldegonde le compte / stock.adobe.com

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