Businesstipps Organisation

Arbeitsmethodik: 6 Praxis-Tipps für Einkäufer zum richtigen Umgang mit der Zeit

Lesezeit: 2 Minuten Fast alle Einkaufsmanager und Facheinkäufer haben das gleiche Problem: Sie haben zu wenig Zeit. Hier sechs praxiserprobte Tipps, wie Sie sich Ihre Zeit besser einteilen können.

2 min Lesezeit

Arbeitsmethodik: 6 Praxis-Tipps für Einkäufer zum richtigen Umgang mit der Zeit

Lesezeit: 2 Minuten

1. Das 50 %-Gesetz: Verplanen Sie grundsätzlich nur maximal 50 % eines Tages. Tun Sie es nicht, kann schon ein unvorhergesehenes Ereignis Ihren gesamten Tageszeitplan durcheinander wirbeln. Beachten Sie: Die 50 %-Regel gilt auch für Ihre Wochen- und Monatspläne.

2. In Ruhe planen mit System:
Machen Sie am Ende jedes Arbeitstages einen schriftlichen Plan für den nächsten Tag. Nehmen Sie sich unbedingt die Zeit dafür. Das ist auch der richtige Moment, um den gerade auslaufenden Arbeitstag zu bewerten.

Praxistipp:
Fragen Sie sich, ob der Tag im Sinne Ihrer Ziele verlaufen ist. Schreiben Sie auf, was Sie erledigen wollen und welche Termine Sie am nächsten Tag haben. Der häufigste Fehler der hier gemacht wird: Es werden zu viele Aufgaben aufgeschrieben.

3. Der ständige Kampf zwischen "wichtig" und "dringlich":
Definieren Sie Ihre A-Aufgaben. Ohne klare Prioritäten arbeiten Sie ziellos. A-Aufgaben sind all die Aufgaben, die Sie als Einkäufer weiterbringen. Idealerweise sind die A-Aufgaben auch Ihre Lieblingsaufgaben. Ihre B-Aufgaben sind weniger wichtig und kommen erst nach Erledigung der A-Aufgaben dran. Aufgaben, die Sie weder in A noch in B unterbringen können, besitzen die Priorität C und wandern am besten gleich in den Papierkorb.

Beachten Sie:
Machen Sie sich ausführlich Gedanken über die Kriterien "wichtig" und "dringend". Nicht alle Aufgaben, die dringend sind, sind auch gleichzeitig wichtig.   4. Das Schönste zuerst:
Beginnen Sie immer mit einer A-Arbeit, die Ihnen besonders viel Spaß macht. So starten Sie stets mit einem Erfolgserlebnis und positiven Gefühlen in den Arbeitstag.

5. Selbstschutz ist richtig und wichtig:
Lernen Sie, freundlich und bestimmt "Nein" zu sagen – auch dem Chef gegenüber. Dies gilt besonders für Aufgaben, die nicht in Ihren Zuständigkeitsbereich fallen. Lassen Sie sich nicht von anderen aus der Firma – egal von wem – als "Aufgabenabladestelle" missbrauchen. Sie sitzen sonst noch am Schreibtisch, während viele andere schon weg sind. Wer nicht nein sagen kann, "ertrinkt" in Arbeit und hat oft zusätzlich Aufgaben auf dem Tisch liegen, die nicht sehr spannend sind. Viele Einkäufer müssen lernen, auch gegenüber sich selbst "Nein" zu sagen.

6. Delegieren Sie:
Führungskräfte dürfen nicht alles selbst machen. Achten Sie aber darauf, was Sie an wen delegieren. Vergessen Sie dabei nie, nicht nur die Arbeit, sondern auch die Entscheidungsfreiheit zum Lösen der Aufgabe mitzudelegieren.

Beachten Sie: Arbeitstechnik und Zielplanung haben sehr viel mit Ihrer Persönlichkeit und Ihren individuellen Zielen zu tun. Kennen Sie Ihre Ziele?

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

Bitte teilen Sie uns mit, wie Ihnen unser Beitrag gefällt. Klicken Sie hierzu auf die unten abgebildeten Sternchen (5 Sternchen = sehr gut):

Bitte warten...

PPS: Ihnen hat der Beitrag besonders gut gefallen?

Unterstützen Sie unser Ratgeberportal: