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Arbeitslosengeld II: Neue Freibeträge für Hinzuverdienste

Lesezeit: < 1 Minute Beschäftigen Sie ALG II -Bezieher als Aushilfen, können Sie ihnen künftig mehr zahlen, oder sie länger einsetzen. Denn ab Oktober gelten höhere Freibeträge für Hinzuverdienste. Künftig gilt: Es gibt einen Grundfreibetrag von 100 Euro. Bis zu dieser Hinzuverdienstgrenze wird das ALG II nicht gekürzt. Für darüber hinausgehende Einnahmen gelten prozentuale Freibeträge:

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Arbeitslosengeld II: Neue Freibeträge für Hinzuverdienste

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  • Bei einem Bruttoeinkommen von bis zu 800 Euro beträgt der zusätzliche prozentuale Freibetrag 20% des Einkommensteils, der den Grundfreibetrag übersteigt.
  • Für Bruttoeinkommen über 800 Euro beträgt der zusätzliche prozentuale Freibetrag 10%.
  • Für den Teil des Bruttoeinkommens über 1.200 Euro bei Kinderlosen bzw. 1.500 Euro bei Bedarfsgemeinschaften mit Kindern gibt es keinen Freibetrag mehr.

Beispiel: Ein Bezieher von ALG-II nimmt eine Beschäftigung mit einem monatlichen Einkommen von 350 Euro auf. Davon werden 150 Euro nicht auf das ALG II angerechnet. Denn neben dem Grundfreibetrag von 100 Euro steht dem Beschäftigten ein Erwerbstätigenfreibetrag von 50 Euro (250 Euro x 20%) zu.

Beachten Sie: Obwohl das Gesetz am 1. Oktober in Kraft tritt, müssen viele Betroffene noch Monate danach mit den bisherigen, niedrigeren Freibeträgen leben. Grund ist eine Übergangsregelung, die den Arbeitsagenturen eine schrittweise Umstellung ermöglicht. Trotzdem sollten Sie sich frühzeitig über die neue Regelung informieren, wenn Sie Mitarbeiter haben, die davon betroffen sind.

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