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Arbeitslos: Wie finde ich über 40 einen neuen Job?

Lesezeit: 2 Minuten Insolvenzen und Geschäftsaufgaben sind an der Tagesordnung. Die Beschäftigten dieser Betriebe werden arbeitslos. Für jüngere Arbeitnehmer ist es oft kein Problem, einen neue Stelle zu finden. Schwieriger ist, wenn man arbeitslos wird mit über 40. Hier finden Sie Tipps zum Durchstarten.

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Arbeitslos: Wie finde ich über 40 einen neuen Job?

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Arbeitslos: Wie finde ich über 40 einen neuen Job?

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Was geschieht, wenn Sie im Job mit einem Alter über 40 auf der Strecke bleiben?

Heute ist es weit verbreitet, dass Arbeitnehmer durch die wirtschaftliche Entwicklung weltweit auch ohne eigenes Verschulden in der Arbeitslosigkeit ankommen. Vielfach tragen Insolvenzen und Geschäftsaufgaben dazu bei.

Die Gründe sind unterschiedlich:

  • Weltweit günstigere Produktionsbedingungen beispielsweise in Asien oder Afrika
  • Billigere Arbeitskräfte ohne Sozialversicherung in diesen Ländern
  • Flaute beim Export der deutschen Wirtschaft
  • Rückgang des Inlandskonsums in Deutschland wie Neuwagenverkauf etc.
  • Billige Importe aus dem Ausland wie China, Indien etc.
  • Abbau der Verwaltung auch in der freien Wirtschaft
  • Anstieg der geringfügigen Arbeitsverhältnisse
  • Auflösung der Läger und Verlagerung auf die Straße

Zum Problem wird es, wenn Sie arbeitslos werden und über 40, 50 oder gar 60 Jahre alt sind. Gerade dann aber haben viele Arbeitslose eine gute Qualifikation. Auch die berufliche Erfahrung sollte sich nicht verstecken. Ältere Arbeitslose haben meistens Verpflichtungen wie Familie, Kinder, Haus und Grundstück. Deshalb sind sie auf ein angemessenes Gehalt angewiesen.

Kommen zur Arbeitslosigkeit noch Schicksalsschläge dazu, dann ist der gesellschaftliche Abstieg vorprogrammiert. Wie soll man dieses Problem angehen?

Wie kann man mit über 40 wieder in den Beruf einsteigen?

Einige Arbeitslose verfügen noch über finanzielle Rücklagen, andere sollten sich unverzüglich bei Kenntnis der drohenden Arbeitslosigkeit an die Arbeitsagentur wenden.

Noch wichtiger aber ist eine realistische Bestandsaufnahme der individuellen Chancen und Möglichkeiten. Damit ist eine Stärke-Schwäche-Analyse gemeint, die zunächst das Alter nur zweitrangig erscheinen lässt.

Fragen sind:

  • Was bringe ich als Ausbildung mit?
  • Welche Weiterbildungen habe ich absolviert?
  • Habe ich besondere Berufserfahrungen?
  • Bin ich örtlich und zeitlich flexibel?
  • Kann ich auch in einem anderen Job Leistung bringen?

Die Gesellschaft verändert sich zurzeit. Gerade Erfahrung ist wieder höher im Kurs. Dies entwickelt sich aber langsam. Immer noch existiert ein Voruteil gegenüber erfahrenen Mitarbeitern unter folgenden Schlagworten:

  • krankheitsanfällig
  • unflexibel
  • besserwissend
  • medienfeindlich
  • langsam

Man sollte sich damit nicht deprimieren lassen. Jüngere Arbeitnehmer sind oft deshalb attraktiv, weil die Einstiegsgehälter niedriger liegen. Ein Berufseinsteiger wird oft niedriger dotiert.

Tipp: Wenn die Wirtschaft Leistung haben will, so sollte sie diese auch bezahlen!

Welche Tipps gibt es zum Durchstarten?

Es ist ein neuer Start! Dabei sollte man möglichst motiviert vorgehen. In der Arbeitslosigkeit erst mal auf bessere Tage warten, ist mit Sicherheit der falsche Weg. Wer länger als 1 Jahr arbeitslos ist, hat es schwerer.

Tipps zum Duchstarten:

  • Planen Sie Ihren Tag wie einen Arbeitstag!
  • Informieren Sie sich über Stellenangebote nicht nur bei der Arbeitsagentur!
  • Halten Sie Ihre Sozialkontakte!
  • Fragen Sie nach Chancen und Möglichkeiten für den Job auch überörtlich!
  • Nehmen Sie Weiterbildungsmaßnahmen der Arbeitsagentur war!
  • Denken Sie über Jobs auch in anderen Bereichen nach!
  • Erkundigen Sie sich bei Freunden oder Bekannten?

So werden Sie sicherlich nicht am Bahnhof mit einem Musikinstrument Ihre Einkünfte steuern müssen!

Lassen Sie den Kopf nicht hängen. Ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen viel Erfolg!

Bildnachweis: anyaberkut / stock.adobe.com

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