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Arbeitnehmer bei Incentive-Veranstaltungen nicht immer bei der Berufsgenossenschaft versichert

Lesezeit: 1 Minute So genannte Incentive-Veranstaltungen zur Motivation der Arbeitnehmer sind in vielen Unternehmen sehr beliebt. Kommt es dabei zu einer Verletzung der Arbeitnehmer besteht aber nicht zwingend Versicherungsschutz in der gesetzlichen Unfallversicherung.

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Arbeitnehmer bei Incentive-Veranstaltungen nicht immer bei der Berufsgenossenschaft versichert

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Das hat das Sozialgericht Wiesbaden mit zwei Urteilen vom 26.09.2008, Az: S 1 U 112/07 und S 1 U 113/07 entschieden. Arbeitnehmer haben bei solchen Veranstaltungen nicht zwingend gesetzlichen Unfallversicherungsschutz.

Zwei Arbeitnehmer hatten sich beim Canyoning verletzt und hielten dies für einen Arbeitsunfall. Denn die Canyoning-Tour gehörte zum Rahmenprogramm einer vom Arbeitgeber organisierten Incentive-Reise für seine Arbeitnehmer. Der Arbeitgeber wollte sich mit dieser Reise bei seinen Arbeitnehmern für die bisherige Arbeit bedanken.

Das Sozialgericht hielt die Canyoning-Tour aber nicht für eine Veranstaltung, die dazu bestimmt war, betrieblichen Interessen zu diesen. Auch eine betriebliche Gemeischaftsveranstaltung sah das Sozialgericht nicht, da nicht alle Arbeitnehmer an der Veranstalung teilgenommen hatten. Vielmehr ging es von einer Freizeit- oder Erholungsveranstaltung aus, für die aber kein Versicherungsschutz in der gesetzlichen Unfallversicherung besteht.

Entscheidend für den Versicherungsschutz ist demnach, dass alle Arbeitnehmer an der Veranstaltung teilnehmen.

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