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Anhalter machen Steuerbonus zunichte

Lesezeit: < 1 Minute Wenn Sie auf einer beruflichen Fahrt einen Unfall bauen, sind die Kosten steuerlich absetzbar. Das gilt auch bei Schadensersatzzahlungen für einen verursachten Fremdschaden – wenn Sie z.B. den Zaun des Nachbarn mitnehmen oder ein fremdes Auto rammen. Steuerlich kann es jedoch schwierig werden, wenn Sie in Ihrem Auto jemanden mitnehmen (z.B. einen Anhalter auf einer Dienstreise) und diesem Mitfahrer bei einem Verkehrsunfall etwas zustößt.

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Anhalter machen Steuerbonus zunichte

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Müssen Sie an einen solchen Mitfahrer Schadensersatz leisten, ist der steuerlich nicht absetzbar. Nach einem neuen Urteil des Bundesfinanzhofs sind Schadensersatzzahlungen nämlich nicht absetzbar, wenn, so das Urteil, "der Zusammenhang mit der beruflichen Tätigkeit zu lose und entfernt ist, als dass er eine berufliche Veranlassung begründen könnte" (Urteil des Bundesfinanzhofs vom 01.12.2005, BStBl. 2006 II S. 182).
 
Kein Steuerbonus möglich
Nehmen Sie andere Personen aus privater Gefälligkeit im Fahrzeug mit, so ist steuerlich alles im Lot, solange nichts passiert. Wenn nach einem Unfall aber genau dieser Mitfahrer Schadensersatzansprüche geltend macht, können Sie nicht auf einen Steuerbonus hoffen.

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