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Angebot zur Auskunftserteilung nicht ins Arbeitszeugnis

Lesezeit: < 1 Minute Ins Arbeitszeugnis gehört kein Angebot des Arbeitgebers zur Auskunftserteilung, so das Arbeitsgericht Herford. "Für nähere Auskünfte stehen wir gern zur Verfügung." Diese Formulierung musste ein Arbeitgeber wieder streichen.

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Angebot zur Auskunftserteilung nicht ins Arbeitszeugnis

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Nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses hatte ein Angestellter ein Arbeitszeugnis erhalten, in dem der Hinweis enthalten war, für Nachfragen stehe der frühere Arbeitgeber gern zur Verfügung. Der Hinweis bezog sich auf die Qualität der geleisteten Arbeit. Den Arbeitnehmer störte dieser Absatz, und er verlangte vom Arbeitgeber, den Hinweis zu streichen. Der Arbeitgeber weigerte sich, den Hinweis aus dem Arbeitszeugnis zu entfernen, und wies darauf hin, dass die Formulierung nur positiv verstanden werden könne. Das Arbeitsgericht Herford konnte sich dieser Auffassung absolut nicht anschließen: Ein Angebot zur Auskunftserteilung sei in einem Arbeitszeugnis nicht gebräuchlich und überraschend. Daher könnte es von einem zukünftigen Arbeitgeber als versteckter Hinweis auf schlechte Leistung gedeutet werden (Arbeitsgericht Herford, Az. 2 Ca 1502/08). Der Absatz musste aus dem Arbeitszeugnis gestrichen werden.

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