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Angaben von Hobbys im Lebenslauf – sinnvoll oder nicht?

Lesezeit: 2 Minuten An dem Thema "Angaben von Hobbys im Lebenslauf" scheiden sich in einigen Punkten die Geister. Welche Lösungen ideal sind und warum es durchaus sinnvoll ist, persönliche Interessen im Lebenslauf anzugeben, lesen Sie im nachfolgenden Artikel.

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Angaben von Hobbys im Lebenslauf - sinnvoll oder nicht?

Angaben von Hobbys im Lebenslauf – sinnvoll oder nicht?

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Heute scheint es vielfach zum Zeitgeist zu gehören, zu nichts mehr zu stehen und möglichst keine Angaben zur eigenen Persönlichkeit zu machen. Sogar eine Reihe von Personalfachleuten rät dazu, keine Hobbys im Lebenslauf zu nennen.

Normalerweise spricht nichts dagegen, am Ende des Lebenslaufs seine persönlichen Interessen aufzulisten – solange die Auflistung von Hobbys nicht wesentlich länger ist als die, die den beruflichen Werdegang sowie die absolvierten Aus- und Weiterbildungen betreffen. Es würde ziemlich merkwürdig wirken, wenn im Lebenslauf nur eine berufliche Station und eine Ausbildung genannt sind, die Liste der persönlichen Interessen aber mehr als zehn Begriffe umfasst.

Welche Interessen Sie trotzdem besser nicht nennen sollten

Dinge wie Kartenlegen, Astrologie, Pendeln – also alles, was im engeren oder weiteren Sinne der Esoterik zugeordnet werden kann –  sollten nicht angegeben werden, denn hiermit würden Sie unter Umständen ein sehr fragwürdiges Bild von sich selbst entwerfen, zumal der Verdacht aufkommen könnte, dass Sie sich gar nicht so sehr mit real zu erledigenden Aufgaben beschäftigen, sondern eher mit übernatürlichen Dingen, unter denen dann letzten Endes die Arbeit leidet.

Der breite Interpretationsspielraum bei manchen Hobbys

Wenn Sie in Ihrer Freizeit einer Mannschaftssportart wie Fußball, Handball, Volleyball etc. nachgehen, spricht dies normalerweise für eine ausgeprägte Teamorientierung, da eine Mannschaft nur als Ganzes funktioniert und nicht, indem sich jedes Teammitglied als Einzelkämpfer zu profilieren versucht.

Trotzdem wird es sicherlich den einen oder anderen Personalverantwortlichen geben, der sich eher Gedanken darüber macht, ob Sie nicht überdurchschnittlich häufig wegen Verletzungen ausfallen könnten. Hier greifen dann leider allzu oft persönlich gefärbte Sichtweisen des jeweiligen Personalers, der die positiven Aspekte wie Teamfähigkeit ausblendet und nur die möglichen negativen Folgen eines solchen Hobbys sieht.

Wenn Sie eher ausgefallene Hobbys angeben wie z. B. französische Küche sollten Sie ggf. mit Nachfragen im Vorstellungsgespräch rechnen. Voraussetzung für die Angabe eines solchen Hobbys ist allerdings, dass Sie wirklich etwas von der Materie verstehen anstatt dies nur anzugeben, um Eindruck zu schinden. Es kommt nicht gut an, wenn sich dann im Gespräch herausstellt, dass Sie in Wirklichkeit keine Ahnung von Ihrem angegebenen Hobby haben.

Auch bei weniger ausgefallenen Hobbys wie etwa Lesen kommt es nicht gut an, wenn Sie auf die Frage, was Sie aktuell lesen, lediglich antworten können „Tageszeitung“ oder „Programmzeitschrift“. Hier sollten Sie schon mindestens zwei Bücher nennen können, die Sie aktuell lesen oder vor kurzem gelesen haben.

Generell gilt bei der Angabe von Hobbys: Sie können es nicht jedem recht machen – was der Eine positiv und spannend findet, veranlasst den anderen zu negativen Assoziationen. Hinzu kommt, dass bei einer Bewerbung Ihre persönlichen und fachlichen Kompetenzen im Vordergrund stehen sollten und nicht die Dinge, die Sie in Ihrer Freizeit tun.

Bildnachweis: Andrey Popov / stock.adobe.com

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