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Akademikermangel – Welche Konsequenzen hat dies für die Personalentwicklung?

Lesezeit: < 1 Minute Die OECD hat auf die geringen akademischen Absolventenzahlen in der Bundesrepublik Deutschland im internationalen Vergleich aufmerksam gemacht. Sie sieht darin das Risiko, dauerhaft nicht ausreichend qualifizierte Beschäftigte zu haben, die den technologischen Innnovationen und Modernisierungsanforderungen gerecht werden. Die anstehende Kardinalfrage ist, ob die internen Maßnahmen der Unternehmen ausreichen, um diesen formalen Mangel an Hochqualifizierten auszugleichen ?

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Akademikermangel – Welche Konsequenzen hat dies für die Personalentwicklung?

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Nach einer aktuellen OECD-Studie ist der Anteil der bundesdeutschen Hochschulabsolventen mit 21% im internationalen Vergleich ausgesprochen gering. Spitzenplätze in Europa nehmen u.a. Finnland und Dänemark ein, die auch bei anderen Bildungsstudien glänzen.

Die relativ geringe Akademikerzahl in Deutschland ist keine Überraschung. Bisher jedoch wurde unser duales Ausbildungssystem als adäquat und den Mangel ausgleichend angesehen. Dieser Wettbewerbsvorteil ist nach Ansicht der OECD etwas geschwunden, weil die Übergänge an der "zweiten Schwelle" zur Berufsausübung nach dem Ausbildungsabschluss nicht immer so reibungslos funktionieren wie geplant. 

Auf jeden Fall muss dieses Signal beunruhigen und zu weiteren Akltivitäten – nicht nur im öffentlichen Sektor – sondern auch bei den privaten Unternehmen animieren.

Dabei ist es nach einer Studie des Bundesinstituts für Berufsbildung (BWP 1/2008) auch um die interne Weiterbildung nicht bestens bestellt.

Deutsche Unternehmen geben nur ca. 0,7 % der Arbeitskosten zur betrieblichen Weiterbildung aus und auch im internationalen Vergleich der Weiterbildungsstunden fällt der Vergleich nicht überaus positiv aus. Soll der viel beschriene und z.T. auch reale Fachkräftemangel in technischen und naturwissenschaftlichen Berufen dauerhaft behoben werden, müßte ein Paradigmenwechsel in der freien Wirtschaft zu einer "Weiterbildungsoffensive" erfolgen.

Dabei wird es auch darauf angekommen, die Weiterbildungsangebote so breit und tief anzulegen, dass die Qualifikationen auch zukünftigen Anforderungen gerecht werden.  

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