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Agenturbriefing – Auf die richtigen Informationen kommt es an

Lesezeit: 2 Minuten Viele Unternehmen greifen heute bei der Durchführung kreativer und gestalterischer Aufgaben auf spezialisierte Profis zurück und arbeiten mit Agenturen zusammen. Im Agenturbriefing werden der Agentur alle Informationen übermittelt, die diese für die Aufgabe benötigt. Dabei sollte das Briefing stringent aufgebaut sein und präzise und knapp alle relevanten Informationen beinhalten.

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Agenturbriefing – Auf die richtigen Informationen kommt es an

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Üblicherweise werden die Informationen schriftlich übermittelt. Je besser das Briefing, umso besser wird das spätere Ergebnis ausfallen. Wichtig ist, dass Sie sich im Vorfeld der Maßnahme konkrete Gedanken machen und diese im Briefing an die Agentur festlegen. Setzen Sie sich Ziele und stecken Sie die Rahmenbedingungen ab. Nur so kann die Agentur auch optimale Ergebnisse liefern.

Welche Informationen gehören in ein Agenturbriefing?

Abhängig davon, ob es sich um einen Erstauftrag handelt oder die Agentur Unternehmen und Produkt bereits gut kennen, variiert natürlich der Inhalt des Briefings. Beim Erstauftrag sollten Informationen über das Unternehmen, die Produkte und Leistungen und das Marktumfeld enthalten sein. Wenn die Agentur das Unternehmen bereits kennt, fokussiert das Briefing auf die konkrete Maßnahme.

1. Auftragsgegenstand

  • Worum geht es: Formulierung der konkreten Aufgabenstellung und Zielsetzung

2. Unternehmensinformationen

  • Kurzbeschreibung des Unternehmens: Eckdaten, Aufstellung, Stärken und Schwächen
  • Informationen zum Produkt oder der Leistung, die beworben werden soll: Vorteile, Anwendungsgebiet, Qualitätsmerkmale, etc.

3. Rahmenbedingungen

  • Informationen zum Marktumfeld
  • Kurze Darstellung der Wettbewerbssituation
  • Stellenwert des Projektes innerhalb des Unternehmens. Gibt es besondere Rahmenbedingungen, die es zu berücksichtigen gilt oder Tabus

4. Marketing- und Kommunikationsziele

  • Welche wichtige Kernbotschaft soll kommuniziert werden?
  • Welches Image soll transportiert werden?
  • Welche Ziele sollen mit der geplanten Maßnahme erreicht werden?

 5. Anforderungen an die Agentur

  • Welche konkreten Leistungen werden von der Agentur erwartet? Soll die Agentur beispielsweise nur die Konzeption und Kreation oder auch die Produktion übernehmen?

 6.     Projektinformationen

  • Ausgangslage und Problemdarstellung: Warum soll das Projekt durchgeführt werden?
  • Gab es bereits ähnliche Maßnahmen und wie sind diese zu bewerten?
  • Welche Zielgruppe soll adressiert werden und welche Merkmale weist diese Zielgruppe im Besonderen auf?
  • Geografische Einordnung: Wo ist die Zielgruppe anzutreffen und sind ggf. sprachliche Besonderheiten zu beachten?
  • Welcher Kommunikationsmix soll verwendet werden und für welches Medium wird die Agenturleistung produziert?
  • Informationen zur Corporate Identity, Angaben zu bestehenden Designvorgaben, wie Logo, Farben, Typografie und Bildsprache
  • Gibt es bereits Gestaltungswünsche oder eigene Umsetzungsideen?
  • Gibt es spezielle Anforderungen an den Datentransfer?
  • Welche Personen sind involviert? Wer sind die wichtigsten Ansprechpartner?

7. Zeitplanung und Termine

  • Bis wann wird das Angebot erwartet? Soll dieses präsentiert werden?
  • Gibt es zeitliche Vorgaben für das Projekt und wichtige Termine?

8. Budget

  • Welche Budgetvorgaben gibt es?

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

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