Businesstipps Steuern & Buchführung

Achten Sie besonders auf diese Pflichtangaben bei Rechnungen – Tipp 1. bis 3.

Lesezeit: 2 Minuten Wenn Sie als Unternehmer eine Rechnung gegenüber einem anderen Unternehmer ausstellen, gilt es stets, die gesetzlichen Pflichtangaben zu machen.

2 min Lesezeit
Achten Sie besonders auf diese Pflichtangaben bei Rechnungen – Tipp 1. bis 3.

Achten Sie besonders auf diese Pflichtangaben bei Rechnungen – Tipp 1. bis 3.

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Dies ist Teil 1 der Serie „Pflichtangaben auf Rechnungen“.

Ansonsten kann es Ihnen passieren, dass Ihre Geschäftspartner Ihre Rechnungen nicht akzeptieren und Ihnen nur den Nettobetrag, also ohne die Umsatzsteuer, überweisen. Sie können die Rechnung dann noch korrigieren, doch das ist mit unnötigem Verwaltungsaufwand verbunden.

Umgekehrt gilt selbstverständlich das Gleiche: Rechnungen, die Sie erhalten, sollten Sie genau daraufhin prüfen, ob Ihr Vertragspartner alle Pflichtangaben auf die Rechnung geschrieben hat.

Ansonsten sollten Sie eine korrigierte Rechnung verlangen. Tun Sie das nicht und entdeckt der Prüfer des Finanzamts den Fehler später, zahlen Sie die abgezogene Umsatzsteuer zurück – und zwar mit 6 % Zinsen pro Jahr.

Hier gelangen Sie zu Teil 2, Teil 3 und Teil 4.

1. Stellen Sie Rechnungen immer mit Name und Postanschrift

Ihre Rechnung muss den vollständigen Namen und die vollständige Anschrift beider Vertragspartner beinhalten. Einzige Ausnahme: Handelt es sich um eine Kleinbetragsrechnung bis 150 € (ab 2017 voraussichtlich 200 €) oder um Fahrausweise, können Sie auf die Anschrift des Leistungsempfängers verzichten.

Wichtig: Sitzt Ihr Vertragspartner im Ausland, sollten Sie die Adresse ganz genau prüfen, denn manche Unternehmen haben Großkundenanschriften oder Postfächer.

Ob das ausreicht, prüft gerade der Europäische Gerichtshof. Vertrauen Sie nicht darauf, dass er das zulassen wird. Lassen Sie sich die zu verwendende Geschäftsanschrift im Zweifel besser nochmals schriftlich bestätigen.

2. Steuernummer oder Umsatzsteuer-Identifikationsnummer als weitere Pflichtangabe

Die Rechnung muss unbedingt Ihre Steuernummer oder die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer beinhalten.

Mein Praxis-Tipp für Sie: Verwenden Sie am besten immer Ihre Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, wenn Sie eine haben.

Ganz sicher ist es, wenn Sie auch die Ihres Vertragspartners auf der Rechnung angeben. So riskieren Sie nicht Ihren Steuervorteil. Denn bei bestimmten Geschäften, wie beispielsweise bei Lieferungen in das übrige Gemeinschaftsgebiet der EU, bei Dauerverträgen (z. B. Mietverträgen) oder bei Agenturgeschäften, müssen in der Rechnung ohnehin beide Steuernummern oder Umsatzsteuer-Identifikationsnummern angegeben werden.

Machen Sie es sich zur Routine, passiert Ihnen hierdurch kein teurer Fehler.

3. Ausstellungsdatum der Rechnung

Bei jeder Form der Rechnung ist die Angabe des Ausstellungsdatums unverzichtbar.

Hier gelangen Sie zu Teil 2 unserer Serie „Pflichtangaben auf Rechnungen“: Achten Sie besonders auf diese Pflichtangaben bei Rechnungen – Tipp 4. bis 9

Bildnachweis: © Diego Cervo/123rf.com

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